Verletzte und Polizeieinsatz Döner für 1 Cent stellt Osnabrück auf den Kopf

Das Eröffnungsangebot einer Dönerbude in Osnabrück rief schlussendlich die Polizei auf den Plan. Foto: Screenshot YouTube

Das Eröffnungsangebot einer Dönerbude in Osnabrück ist so verlockend, dass es zu einem Gedränge vor dem Imbiss kommt. Nach kurzer Zeit muss sogar die Polizei anrücken.

 

Osnabrück - Das Angebot war fast zu gut, um wahr zu sein: In Osnabrück warb ein neuer Dönerladen mit dem Namen "Made in Bärlin" vor seiner Eröffnung mit Döner für nur einen Cent. Der Preis galt selbstverständlich nur am Tag der Eröffnung, weswegen sich zahlreiche Schüler und junge Erwachsene bereits eine halbe Stunde vor der eigentlichen Eröffnung vor den Türen des Dönerladens postierten.

Je näher die große Eröffnung rückte, desto stärker wurde das Gedränge auf der Straße. Ein junges Mädchen trug sogar Quetschverletzungen davon und musste noch vor der Eröffnung in den Imbiss geholt werden, heißt es in der Neue Osnabrücker Zeitung.

Gerangel und Schreie vor der Dönerbude

Schlussendlich hielt auch die Polizei vor dem Laden. Das Problem: Wartende gingen immer wieder auf den Radweg und über die Straße, ohne auf den Verkehr zu achten. "Fahrradfahrer mussten auf die Straße ausweichen, Autofahrer stark abbremsen", berichtet die Zeitung von den Ausnahmezuständen in Osnabrück.

Die Polizisten versuchten derweil, die Situation in den Griff zu bekommen und die Menschen im Pulk zu beruhigen. Dies gelang erst, nachdem die Betreiber von "Made in Bärlin" ihre Strategie änderten und nur noch Gruppen von circa 10 Personen gleichzeitig in den Imbiss ließen.

 

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