Verletzte bei der TU-München Gasalarm! Polizei räumt TU-Gebäude in Garching

Die Technische Universität (hier: Garching) gehört zu Deutschlands führenden Unis. Foto: dpa

Mitarbeiter der TU in Garching schlagen Alarm. Gasaustritt in der Chemischen Fakultät. Acht Verletzte, die Ursache des Chemieunfalls ist unklar

 

MÜNCHEN - Kurz vor 15 Uhr fing es am Mittwochnachmittag in den Räumen der Chemischen Fakultät der Technischen Universiität München an zu stinken. Feuerwehr und Polizei rückten auf dem TU-Campus in Garching an. Die Rettungskräfte räumten das betreffende Gebäude. Betroffen waren die Stockwerke vier bis einschließlich sechs. Acht Personen klagten über Atembeschwerden und wurden von einem Notartzteam vor Ort behandelt.

Der Alarm dauerte bis 18 Uhr. Danach konnten Studenten und Personal zurückkehren. Die Brandfahnder vom K 15 ermitteln. Nach ersten Informationen ist offenbar eine Methylenverbindung  ausgetreten.

Lesen Sie hier den Pressebericht der Polizei:

Am Mittwoch, 23.10.2013, gegen 14.50 Uhr, meldete die Werksfeuerwehr der Technischen Universität München der Polizeieinsatzzentrale, dass es in einem Gebäude der Chemischen Fakultät möglicherweise zu einem Gasaustritt gekommen sei.

Unmittelbar nach dem Bekanntwerden, wurde der fünfte und im Anschluss der vierte und der sechste Stock von der Polizei geräumt und abgesperrt.

Durch die Feuerwehr wurden Messungen unter schwerem Atemschutz durchgeführt. Dafür musste das gesamte Chemiegebäudes geräumt werden. Es mussten ca. 1.500 Personen in die Mensa des Campus geführt werden. Bei ersten Messungen gegen 15.50 Uhr wurden keine bedenklichen Chemikalienkonzentrationen festgestellt werden.

Auch eine zweite Messung gegen 16.45 Uhr verlief negativ.

Zu einem Unfall mit Chemikalien war es nicht gekommen. Die Ursache für die Atemwegsreizungen konnte nicht festgestellt werden. Möglicherweise könnten die Beschwerden durch laborübliche Gerüche verursacht worden sein.

Nach Angaben des anwesenden Notarztes klagten sieben Personen über leichte Atemwegsreizungen und bedurften keiner weiteren ärztlichen Behandlung.

Die Polizei war mit 60 Einsätzkräften vor Ort. Es kam zu zeitweiligen Sperrungen der Lichtenbergstraße.

 

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