Vergleich im Rechtsstreit Nach rassistischem Tweet: Noah Becker bekommt Schmerzensgeld

Noah Beckers Rechtsstreit um den rassistischen Tweet ist beendet Foto: imago images / PanoramiC

Der Rechtsstreit um den rassistischen Tweet ist beendet: AfD-Politiker Jens Maier hat Schmerzensgeld an Noah Becker gezahlt.

 

Noah Becker (25) hat von AfD-Politiker Jens Maier (57) 7.500 Euro Schmerzensgeld erhalten, berichtet der "Spiegel" unter Berufung auf Beckers Medienanwalt Christian-Oliver Moser. Außerdem hat der Bundestagsabgeordnete die Anwaltskosten des Künstlers übernommen. Mit diesem Vergleich endet der Rechtsstreit um den rassistischen Tweet auf Maiers Twitter-Account. Becker war Anfang 2018 in dem Post als "kleinen Halbneger" bezeichnet worden.

"Ein Zeichen gegen Rassismus"

Becker reichte damals Klage ein und bekam in erster Instanz Recht. Gegen die zugesprochene Geldentschädigung in Höhe von 15.000 Euro legte Maier allerdings Berufung ein. Nun einigte man sich auf den Vergleich.

Warum gibt sich Becker mit der Hälfte der ursprünglich geforderten Summe zufrieden? "Noah Becker ging es in erster Linie darum, ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen", zitiert der "Spiegel" seinen Anwalt Christian-Oliver Moser. Sein Ziel sei es nicht gewesen, "für sich persönlich möglichst viel Geld rauszuschlagen", erklärt Moser weiter.

Noah Becker ist der erstgeborene Sohn von Ex-Tennis-Star Boris Becker (51) und seiner ersten Frau Barbara Becker (52). Das Paar war von 1993 bis 2001 verheiratet.

 

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