Ver.di-Warnstreiks Öffentlicher Dienst bestreikt am Donnerstag München

„Die öffentlichen Arbeitgeber haben sich konstruktiven Gesprächen verweigert und sind den berechtigten Anliegen der Beschäftigten in keiner Weise entgegengekommen,“ so Luise Klemens von der Gewerkschaft ver.di. Foto: dapd

In München wie im Rest von Bayern streikt am Donnerstag der öffentliche Dienst: Ver.di will mit den Warnstreiks höhere Löhne erzielen.

 

München - Mit Warnstreiks im öffentlichen Dienst will die Gewerkschaft ver.di am Donnerstag ganz Bayern lahmlegen. Arbeitsniederlegungen seien in den Regierungsbezirken Niederbayern und Oberpfalz sowie in den Regionen München, Nürnberg, Augsburg, Ingolstadt, Kempten, Bayreuth, Bamberg, Rosenheim, Schweinfurt sowie Würzburg und Aschaffenburg geplant, teilte ver.di am Dienstag mit. Betroffen seien unter anderen Gemeindeverwaltungen, Energieversorger, Krankenhäuser, Kitas, Bibliotheken, Theater und soziale Einrichtungen.

Ver.di und dbb Tarifunion fordern ein Einkommensplus von 6,5 Prozent für die Angestellten des Bundes und der Kommunen. Ver.di-Landesbezirksleiterin Luise Klemens sagte: „Die öffentlichen Arbeitgeber haben sich konstruktiven Gesprächen verweigert und sind den berechtigten Anliegen der Beschäftigten in keiner Weise entgegengekommen.“

 

1 Kommentar