USA fordert Freilassung Mutmaßlicher CIA-Agent im Iran zum Tode verurteilt

Wegen seiner mutmaßlichen Agententätigkeit hat ein iranisches Gericht einen US-Bürger zum Tode verurteilt. Das US-Außenministerium verlangt die Freilassung. Foto: AP

Wegen seiner mutmaßlichen Agententätigkeit hat ein iranisches Gericht einen US-Bürger zum Tode verurteilt. Das US-Außenministerium verlangt die Freilassung.

 

Teheran - Als ehemaliger Soldat der US-Marineinfanterie habe Amir Mirzai Hekmati eine militärische Spezialausbildung genossen, bevor er seine geheimdienstliche Tätigkeit für die CIA im Iran aufgenommen haben, berichtete das staatliche Radio am Montag. Er habe für ein feindliches Land gearbeitet, sei Mitarbeiter des US-Auslandsgeheimdienstes CIA und habe versucht, den Iran als Unterstützer des Terrorismus' darzustellen, hieß es in dem Bericht.

Wann das Urteil gefällt wurde, war zunächst unklar. Nach iranischem Recht hat Hekmati nach der Verkündung 20 Tage Zeit, um Berufung einzulegen. Der 28-jährige Hekmati hat iranische Wurzeln und stammt aus dem US-Staat Arizona. Sein Vater sagte, sein Sohn sei kein Agent, sondern habe im Iran lediglich seine Großmutter besucht. Das US-Außenministerium verlangte die Freilassung von Hekmati.

Außerdem sollte Schweizer Diplomaten Zugang zu dem Gefangenen gewährt werden, hieß es aus Washington. Die Schweiz vertritt die Interessen der USA im Iran, die selbst keine diplomatischen Beziehungen zu Teheran unterhalten.

 

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