US-Schauspielerin über ihre Karriere Sharon Stone: Hollywoods Frauenrollen haben sich gebessert

Für Sharon Stone gibt es inzwischen Wichtigeres als Hollywood Foto: Richard Shotwell/Invision/AP

Sharon Stone hat in ihrer Karriere als Schauspielerin vieles erlebt. Persönlich sieht sie das Frauenbild im modernen Hollywood stark verbessert, perfekt sei es aber noch lange nicht.

 

Los Angeles - Sie gilt als das Sex-Symbol der 1990er Jahre: Mit ihrem aufreizenden Beinüberschlag im Thriller "Basic Instinct" verdrehte Sharon Stone nicht nur Michael Douglas (69, "Falling Down") den Kopf. Dennoch ist die mittlerweile 55-Jährige Schauspielerin der Meinung, dass Frauenrollen heutzutage wesentlich besser seien, als es früher der Fall war. Im Interview mit den "Potsdamer Neusten Nachrichten" sieht sie in dieser Hinsicht aber immer noch Verbesserungspotential.

Viele Kolleginnen beklagten sich demnach über die Rollenangebote, "doch die Situation bessert sich langsam", wird Stone zitiert. "Ich schätze, jede Minute kommt ein kreativer Kopf im Filmbusiness auf eine erstaunliche neue Idee. Wenn sie offen dafür sind, dann werden sie auch davon erfahren." Sie selbst könne sich durchaus vorstellen, in das Regiefach zu wechseln: "Mich interessieren Filme, die ein wenig seltsam sind und in keine Schublade passen." Ihre eigentliche Berufung sieht Stone aber inzwischen im humanitären Engagement. Mit bitterster Armut war die Darstellerin erstmals bei einem Dreh in Simbabwe in den 1980er Jahren konfrontiert worden.

"Ein Mauerblümchen, eine Brillenschlange, ein Bürcherwurm": Als Kind deutete nach eigener Aussage wenig auf ihren späteren Sexappeal hin. "Zu Beginn meiner Schauspielkarriere bekam ich ständig zu hören, ich sei für erotische Hauptrollen nicht sexy genug. Diese Rollen musste ich mir hart erkämpfen." Den Durchbruch in Hollywood verdankte sie dabei ihrer Bildstrecke im Männermagazin "Playboy": "Ungefähr fünf Minuten nach Erscheinen des Heftes bot man mir 'Basic Instinct' an!"

 

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