Unter strengen Hygieneauflagen "In aller Freundschaft": MDR setzt Produktion der Serie fort

Schauspieler Thomas Rühmann mit Visier bei einer Textprobe. Foto: obs/MDR/SaxoniaMedia/Rudolf Wernicke

Seit dem 5. Mai laufen wieder die Dreharbeiten zu "In aller Freundschaft" und "In aller Freundschaft - Die jungen Ärzte", wie nun verkündet wurde.

 

Bereits seit einer Woche wird wieder gedreht. Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) gab am Dienstag (12. Mai) bekannt, dass die Produktion der Serien "In aller Freundschaft" und "In aller Freundschaft - Die jungen Ärzte" am 5. Mai wieder gestartet ist. Wegen der Corona-Krise halte man sich aber an strenge Hygiene- und Sicherheitsregeln.

So werden Schauspieler und Crew geschützt

Die Dreharbeiten erfolgten "in enger Abstimmung mit den jeweiligen Behörden an den Drehorten Leipzig und Erfurt", heißt es in der aktuellen Pressemitteilung. Außerdem halte man sich selbstverständlich an die jeweiligen allgemeingültigen Verfügungen der Bundesländer. Ein externer Spezialist habe dafür ein "auf diese Vorgaben abgestimmtes, fundiertes Arbeitsschutz- und Hygienepaket" konzipiert.

Es gelten unter anderem drei wesentliche Regeln: Maskenpflicht, Mindestabstand und Handhygiene. Auch hinter der Kamera gebe es eine Tragepflicht von Mund- und Nasenschutz. Unter anderem gab es eine entsprechende Einweisung der Teams, Arbeitsgeräte wurden personalisiert und auch zusätzliches Personal wurde eingestellt - die Rede ist von Sicherheits- und Desinfektionsfachkräften. Maskenbildner legen zudem eine geeignete Schutzausrüstung an.

Drehbücher überarbeitet, drei weitere Staffeln

"Oberste Priorität hat für uns die Gesundheit und die höchstmögliche Sicherheit unserer Mitarbeitenden", erklärt Sven Sund, Geschäftsführer der Produktionsfirma Saxonia Media. Man wolle das Sicherheitskonzept auch künftig an aktuelle Erkenntnisse anpassen. Auf Szenen, in denen sich die Schauspieler körperlich sehr nahe kommen würden, werde vorerst verzichtet. Laut der MDR-Fernsehfilm-Chefin, Jana Brandt, wurden betroffene Szenen überdacht und auch die Drehbücher wurden angepasst.

Schauspieler Philipp Danne (35) freut sich über die Wiederaufnahme der Dreharbeiten: "Ich habe mich gefreut wieder zu drehen. Es ist alles anders als früher durch die Sicherheitsvorkehrungen und die Gewissenhaftigkeit, mit der sich alle an die Regeln halten. Zum Glück geht der Spaß an der Arbeit nicht verloren."

Fast schon nebenbei kündigt die Landesrundfunkanstalt an, dass es drei weitere Staffeln (24 bis 26) von "In aller Freundschaft" geben soll. 126 neue Folgen sollen im Herbst 2020 gedreht und ab Januar 2021 ausgestrahlt werden. "In aller Freundschaft" läuft immer dienstags um 21:00 Uhr im Ersten, "In aller Freundschaft - Die jungen Ärzte", ist jeden Donnerstag um 18:50 Uhr im Ersten zu sehen.

 

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