Unter Auflagen Stadt und Betreiber einigen sich: Beeren-Cafés öffnen ab Mai wieder

Die Beerencafés sind 2020 gerettet. Foto: Familie Hofreiter

Zumindest im Jahr 2020 sind die Beeren-Cafés gerettet. Stadt und Betreiber haben sich erst einmal geeinigt.

 

München - Die Beeren-Cafés in Feldmoching, Lochhausen und Johanneskirchen dürfen ab 1. Mai wieder öffnen. "Es wurde dieses Jahr eine Zwischenlösung gefunden, die Details werden noch geklärt", bestätigt ein Sprecher des Planungsreferates der AZ.

Der Vize-Chef der Lokalbaukommission Thomas Rehn hatte die Cafés im vergangenen Jahr als "Schwarzbauten" bezeichnet. Wo vor 15 Jahren nur Felder waren, gibt es heute Parkplätze, Freischankflächen und Gebäude. "Ein großer Teil ist nicht genehmigt", sagte Rehn damals der AZ.

Prominente Unterstützung für Beeren-Cafés

Die Stadt hatte sich - auch nach den Protesten vieler Prominenter - bereits im Sommer mit der Betreiberfamilie Hofreiter zusammengesetzt. Mit Erfolg: "Nach 13 Jahren Beerencafés hat die Stadt nun beschlossen, dass die Areale landwirtschaftliche Nutz- und keine Gewerbeflächen sind", sagte Thomas Hofreiter damals  zur AZ.

Maximal 40 Sitzplätze und weniger Öffnungszeiten wurden von der Stadt München gefordert. Ebenso verbot die Stadt Lagerfeuer und Tiere.

 

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