Unsichere Weltlage Markus Söder fordert "Marshall-Plan für die Bundeswehr"

Markus Söder stattet den Bundeswehr-Einsatzkräften in Bad Tölz-Wolfratshausen einen Besuch ab und bedankt sich für deren Einsatz während des Schnee-Chaos Mitte Januar. Foto: Matthias Balk/dpa

Die Bundeswehr befindet sich teilweise in einem bemitleidenswerten Zustand. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat nun einen "Marshall-Plan" angeregt, um die deutsche Armee angemessen auszurüsten.

 

Berlin/München - Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder hat einen "Marshall-Plan für die Bundeswehr" angeregt. Der CSU-Chef sagte der "Bild"-Zeitung (Montag): "Es ist doch nicht hinnehmbar, dass eine starke Volkswirtschaft wie die unsere eine Armee hat, die nicht voll einsatzfähig ist. Wir brauchen keine Aufrüstung, aber eine bessere Ausrüstung der Bundeswehr. Es ist unehrlich und unredlich, wenn man seinen Soldaten Aufgaben gibt, für die sie nicht bestens ausgerüstet sind."

Söder: Deutschland braucht einsatzfähige Armee

Söder sieht diese Notwendigkeit auch besonders im Kontext der Weltlage: "Gerade in einer unsicherer werdenden Welt braucht Deutschland eine einsatzfähige Armee, um unser Land zu schützen und unsere Unabhängigkeit zu sichern. Wir brauchen eine Bundeswehr, bei der Flugzeuge, Ausrüstung und Geräte funktionieren. Diese peinlichen Debatten der vergangenen Wochen müssen wir endlich hinter uns bringen." Der Ausstieg der USA und Russlands aus dem INF-Abrüstungsvertrag müsse ein "Weckruf an die Koalition" sein.

 

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