Unsicher, instabil, langsam Microsoft stampft den Internet Explorer ein

Es ist das Ende einer Ära: Nach 20 Jahren wird im Hause Microsoft der Internet Explorer von einem neuen Programm abgelöst. Das Unternehmen hofft so, die Nutzer wieder von sich überzeugen zu können.

 

München - Unsicher, instabil, langsam: Unter Web-Surfern gilt der Internet-Explorer inzwischen als die unbeliebteste Möglichkeit, das World Wide Web zu erkunden. Nun, 20 Jahre nach seiner Einführung, hat Microsoft das Ende des Browsers beschlossen. Das gab jetzt der Marketing-Beauftragte des Unternehmens, Chris Capossela, bei einer Microsoft-Konferenz bekannt, wie die Branchenseite "The Verge" berichtet.

Für das kommende Betriebssystem Windows 10 habe man demnach einen gänzlich neuen Browser entwickelt, der auf den Arbeitstitel "Project Spartan" hört. Damit soll das schlechte Image des hauseigenen Internet-Programms aufgewertet werden. "Der Internet Explorer hat eine gemischte Vergangenheit. Auf alle Fälle ist er äußerst polarisierend. Einige Leute sagen noch immer, dass sie ihn lieben, die meisten Menschen hingegen mögen ihn nicht oder hassen ihn sogar", sagte der IT-Spezialist Aaron Lazare der Seite "The Star".

Noch vor zehn Jahren galt der Internet Explorer als die meistgenutzte Art und Weise, ins Netz zu gelangen. Inzwischen gibt es mit dem Mozilla Firefox oder Google Chrome aber für viele Nutzer deutlich attraktivere, weil bedienerfreundlichere und schnellere Alternativen.

 

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