Unfall auf der A94 Zu schnell gefahren: Münchner (20) schrottet Leih-Bentley

, aktualisiert am 23.06.2020 - 13:14 Uhr
Bilder vom Unfallort auf der A94: Die beiden Autos wurden komplett zerstört. Foto: T. Gaulke

Ein 20-Jähriger hat am Montagabend einen Unfall auf der A94 verursacht. Der junge Mann war mit einem geliehenen Bentley unterwegs – jetzt ist der Luxuswagen Schrott.

 

Daglfing - Unfall mit Edel-Limousine auf der A94: Am späten Montagabend hat ein 20-jähriger Münchner einen geliehenen Bentley zu Schrott gefahren.

Wie die Verkehrspolizei Hohenbrunn berichtet, war der junge Mann gegen 22 Uhr auf der A94 in Fahrtrichtung Passau unterwegs, mit im Auto saßen drei Beifahrer. Auf Höhe der Anschlussstelle Daglfing fuhr er mit hoher Geschwindigkeit auf einen VW Touran auf. Beide Autos kamen wegen des heftigen Zusammenstoßes ins Schleudern und krachten in die Leitplanken auf beiden Fahrbahnseiten. Der Polizei zufolge riss eines der Autos sogar eine Notrufsäule um.

Über 200.000 Euro Sachschaden

Nach mehreren Dutzend Metern kamen die Fahrzeuge zum Stehen –  die Unfallstelle erstreckte sich auf einer Länge von etwa 200 Metern. Trümmer und Fahrzeugteile lagen im weiten Umkreis verstreut.

Sowohl die vier jungen Insassen im Bentley als auch der 51-jährige VW-Fahrer wurden jeweils leicht verletzt und kamen ins Krankenhaus. Die Münchner Feuerwehr und die Autobahnmeisterei Hohenbrunn waren zur Absicherung der Unfallstelle sowie für Aufräumarbeiten vor Ort. Der rechte Fahrstreifen auf der A94 musste für mehrere Stunden komplett gesperrt werden.

Der Münchner Feuerwehr zufolge entstand an beiden Fahrzeugen ein Totalschaden, sie mussten abgeschleppt werden. Die Polizei schätzt den Sachschaden beim Bentley auf über 200.000 Euro.

Tuning- und Poserszene betroffen?

Unklar ist, warum es genau zu dem Unfall kam. Im Bereich der Unfallstelle konnte die Polizei mehrere Autos der Oberklasse und Sportwagen antreffen. Eventuell handelte es sich um ein Treffen der Poser-Szene - dafür sprechen auch Aufkleber von Sportwagenvermietungen auf den Autos und auswärtige Kennzeichen. Ob eventuell ein Rennen stattgefunden hat, ist Gegenstand der Ermittlungen.

 

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