Verkehrs-Einschränkungen München: Romanplatz wird ab Montag umgebaut

Der Romanplatz wird bis Ende 2020 umgebaut. Klicken Sie sich durch die Fotos, um zu sehen, was die Architekten geplant haben. Foto: Visualisierung: Straub Architekten bda

Nach vielen Diskussionen und langem Warten startet am Montag der Umbau des Romanplatzes. Die AZ zeigt, was gemacht wird und wer mit welchen Einschränkungen rechnen muss.

 

München - Der Romanplatz wird umgebaut und zwar massiv. Am Montag (11. März) beginnen die umfangreichen Arbeiten und das bringt für Fahrgäste und Autofahrer einige Behinderungen mit sich. Das Ziel des Umbaus laut Stadtwerke München (SWM): Mehr und schöneren Platz schaffen für öffentliche Verkehrsmittel.

Um den Romanplatz bis Ende 2019 zu einer wahren Nahverkehrs-Drehscheibe zu machen, wird ein drittes Tramgleis verlegt. Das neu gestaltete Areal sowie die Straßenarbeiten sind laut SWM aber nicht vor Herbst 2020 fertig. Im Detail soll die Platzmitte von Radwegen eingefasst werden. Der Platz in der Mitte wird begrünt und damit zum Aufenthaltsort umgestaltet. Das bedeutet aber auch das endgültige Aus für das Tramhäusl am Romanplatz. Das wird im Zuge der Arbeiten abgerissen.

Das Areal um die Bushaltestellen erhält einen hochwertigen Bodenbelag - wie genau der aussehen wird, ist noch nicht bekannt. An der neuen Tram-Station und der Bushaltestelle sollen Wartebereiche mit Unterständen entstehen. Blickfang: Die vier Meter hohe teilverglaste Überdachung an beiden Seiten der Haltestelle.

Behinderungen und Umleitungen wegen Umbau

Wegen des Umbaus am Romanplatz kommt es zu einigen Einschränkungen bei Bussen und Trambahnen sowie für die Autofahrer. Wie die SWM mitteilt, muss die Tramlinie 17 von Montag, 11. März, bis Dezember 2019 zwischen Romanplatz und Amalienburgstraße durch Busse ersetzt werden. Änderungen ergeben sich außerdem bei der Tram 16, den NachtTram-Linien N17 und N20 sowie den Buslinien 51, 143, 151 und N78.

Einschränkungen bei den Trambahnen im Überblick

  • Tram 16: Die normale Endhaltestelle am Romanplatz kann nicht bedient werden. Die Züge wenden stattdessen an einer provisorischen Wendeschleife an der Arnulfstraße/Höhe Nibelungenstraße. Diese Haltestelle ist etwa 200 Meter vom Romanplatz entfernt. Fahrgäste, die die Strecke nicht zu Fuß zurücklegen möchten, können auch die Busse der Linie 17 nutzen, um die Strecke zu überbrücken (siehe unten).
  • Tram 17: Die Linie endet ebenfalls in der provisorischen Wendemöglichkeit an der Nibelungenstraße. Busse übernehmen den Abschnitt Romanplatz (Nibelungenstraße) – Amalienburgstraße. Die Ersatzbusse tragen ebenfalls die Liniennummer 17.
  • NachtTram N17 und N20: Die Linien werden an der Haltestelle Karlsplatz (Stachus) miteinander verknüpft und bedienen somit den Linienweg Effnerplatz – Karlsplatz (Stachus) – Moosach. Die NachtTram N20 fährt am Karlsplatz (Stachus) an der Haltestelle der Linie N17 ab (Position 1). Den N17-Abschnitt zwischen Karlsplatz (Stachus) und Amalienburgstraße übernehmen Ersatzbusse.

Änderungen bei den Buslinien 51, 143, 151 und N78:

  • Romanplatz: Die Bushaltestelle Romanplatz Richtung Moosach Bf./Westfriedhof bzw. Blutenburg wird an den rechten Fahrbahnrand verlegt, um das Baufeld in der Platzmitte freizumachen. An derselben Haltestelle können Fahrgäste vom/zum Ersatzbus 17 bzw. N17 umsteigen.
  • Buslinien 143 und N78: Beide Linien fahren an der Haltestelle Amalienburgstraße in Richtung Olympia-Einkaufszentrum bzw. Blumenau von einer Ersatzhaltestelle am rechten Fahrbahnrand ab.
  • Buslinien 51 und 151: Zwischen Westfriedhof bzw. Moosach und Schloss Nymphenburg ändern sich die Abfahrtszeiten. Durch eine Fahrzeitverlängerung und den damit einhergehenden Einsatz zusätzliche Fahrzeuge sollen baustellenbedingte Verspätungen reduziert werden.
  • Buslinie 151: Die so genannten „Kurzfahrten“ der Buslinie 151 von ca. 9 bis 12 Uhr werden aufgrund der entfallenden Wendemöglichkeit am Romanplatz auf den Abschnitt Waldfriedhof – Laim Bf. verkürzt. Im Abschnitt Laim Bf. – Romanplatz können Fahrgäste die Buslinie 51 nutzen.

Behinderungen für Autofahrer

Für den Umbau muss auch der Verkehr rund um den Romanplatz teilweise umgeleitet oder geändert werden. Die Zufahrten zum Romanplatz von der Arnulfstraße, der Notburgastraße sowie der Wotanstraße werden auf jeweils eine Fahrspur reduziert, teilt die SWM mit. Auf dem Romanplatz selbst stehen zwei Fahrspuren zur Verfügung, wobei es jeweils nur eine Spur für die verschiedenen Abbiegebeziehungen gibt.

Außerdem wird die Wotanstraße ab der Walhallastraße montags bis freitags von 6 Uhr bis 20 Uhr auf eine Fahrspur reduziert – zugunsten einer Busspur. Die Arnulfstraße ist in Höhe der Nibelungenstraße Richtung Romanplatz ebenfalls einspurig. Die direkte Fahrverbindung von der Arnulfstraße in die Wotanstraße entfällt. Autofahrern wird geraten, den von den Bauarbeiten betroffenen Bereich zu umfahren.

 

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