TSV 1860 Was Hinterberger über den Fall Häßler sagt

Verhandlungen gescheitert: Sportchef Florian Hinterberger konnte "Icke" Häßler nicht zurück zu den Löwen lotsen. Foto: Augenklick/dpa

Präsident Gerhard Mayrhofer erklärte die Verhandlungen mit Thomas Häßler über Facebook für beendet. Sportchef Hinterberger: "Er hat ein sehr gutes Angebot abgelehnt"

 

München -  "Icke" Häßler und die Löwen werden nicht wieder zueinander finden. Der frühere Super-Techniker (1999 bis 2003 bei 1860) und sein Ex-Klub wurden sich nicht einig, wie Löwen-Präsident Gerhard Mayrhofer auf seiner Facebook-Seite bekanntgab. Für Häßler sei nur ein Job bei den Profis in Frage gekommen, die Löwen hätten ihm nur einen Posten in der Jugend-Arbeit angeboten. Jetzt sagt Sportchef Florian Hinterberger, dass Häßler doch näher an den Profis dran gewesen wäre, als bisher vermutet.

Der Löwen-Sportchef habe Häßler ein Angebot für einen Job "an der Schnittstelle von Profi- und Jugendbereich" angeboten: "Es wäre eine sehr anspruchsvolle Arbeit mit Talenten in und um dem Profi-Kader gewesen, das auch mit dem Präsidium so abgesprochen war", sagte Hinterberger und erklärte: "Da ging es um Individual-Training und Technik-Training, aber er wäre auch eingebunden gewesen ins Mannschafts-Training. Ich rede da von Spielern wie Bobby Wood, Stefan Wannenwetsch, Andreas Geipl und auch Mike Ott."

Letzterer durfte nach starken Leistungen in der U21 der Löwen und dem Sieg-Treffer im Amateur-Derby gegen die Bayern bei den großen Löwen mittrainieren und könnte bald eine Chance erhalten. Häßler als Technik-Trainer für seinen Nachfolger bei den Löwen, von dem vdie Fans schon sagen, er sei der nächste "Icke"? Wohl nicht reizvoll genug für Häßler, denn: "Wir haben ihm ein sehr gutes Angebot gemacht, auch finfanziell. Das hat er abgelehnt", sagte Hinterberger.

Zuvor hatte 1860-Trainer Friedhelm Funkel betont, dass er keinen weiteren Assistenten mehr haben wolle. Hinterberger dazu: "Schon klar, dass wir keinen vierten Co-Trainer brauchen. Aber die angedachte Funktion wäre für beide Seiten von Nutzwert gewesen, das war ein gutes Paket." Natürlich auch mit Aufgaben in der U21, die für Häßler wohl nicht in Fragen kamen.

Die Verpflichtung von Häßler war auch ein persönliches Anliegen von Hinterberger, der "Icke" schon letzte Saison als Co-Trainer der B-Jugend nach München holen wollte: "Damals war das bei weitem ein kleineres Angebot als jetzt. Es ist schade, dass er nicht kommt, ich hätte ihn gerne eingebunden."

 

 

 

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