TSV 1860 vor Krimi in Duisburg Möhlmanns Problemzone Außen: "Ich muss improvisieren"

Der eine ist gesperrt, der andere verletzt: die beiden Außenverteidiger Gary Kagelmacher und Maximilian Wittek. Foto: sampics/Augenklick

Der TSV 1860 muss im anstehenden Auswärtsspiel beim Tabellen-Letzten MSV Duisburg auf den gesperrten Rechtsverteidiger Gary Kagelmacher verzichten, auch die Besetzung der gegenüberliegenden Position ist noch nicht fix.

 

München - Ein Kämpfer weniger auf dem Platz: Ausgerechnet im Abstiegs-Krimi beim MSV Duisburg am Freitag (18.30 Uhr) muss der TSV 1860 auf Rechtsverteidiger Gary Kagelmacher verzichten. Der Grund: Der Uruguayer hatte beim 0:1 gegen Fürth seine fünfte gelbe Karte gesehen. "Außen muss ich improvisieren: Milos Degenek oder Daylon Claasen kommen in Frage, das müssen wir abwarten", sagte Trainer Benno Möhlmann am Dienstagmittag.

Und auch auf der gegenüberliegenden Seite steht noch ein Fragezeichen: Linksverteidiger Maximilian Wittek leidet noch unter den Nachwirkungen einer Kapselverletzung im Knie, könnte aber rechtzeitig fit werden. Möhlmann: "Er hat heute einen Arzttermin, ich habe noch keine Rückmeldung." Ob WIttek wieder einsatzbereit ist, zeigt sich in den kommenden Tagen.

Gegen Greuther Fürth hatte Sertan Yegenoglu dort agiert - und den Führungstreffer mitverschuldet. Bezüglich einer anderen Alternative, wie sie BVB-Leihgabe Jannik Bandowski darstellen würde, sagte der 1860-Coach: "Er wäre zum jetzigen Zeitpunkt ein Risiko." Der 22-Jährige wartet nach seinem Fußwurzel-Bruch im vergangenen Sommer noch auf seinen ersten Saison-Einsatz.

 

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