TSV 1860 sucht die Nummer eins Neuer Torwart? Was Löwen-Boss Fauser dazu sagt

1860-Torwart Strobl holt Dario Lezcano von den Beinen - und verschuldet damit den Elfmeter, der später zum 2:1 führt. Foto: Sampics/Augenklick

Weder Marco Hiller noch Alexander Strobl können sich bislang nachhaltig als Nummer eins des TSV 1860 empfehlen. Coach Daniel Bierofka verneint einen weiteren Neuzugang nicht, Boss Markus Fauser erklärt der AZ, dass noch Geld dafür da wäre.

München - Der TSV 1860 hat wohl ein Torwartproblem. Oder vorsichtiger ausgedrückt: Bislang konnte sich Löwen-Coach Daniel Bierofka nicht auf eine Nummer eins festlegen, weder Marco Hiller (20 Jahre) noch Neuzugang Alexander Strobl (24) bewarben sich nachhaltig. Der Österreicher Strobl war zuletzt im DFB-Pokal gegen den FC Ingolstadt vielmehr an beiden Gegentoren beteiligt, gab sich hinterher reumütig. Ob das reicht?

Bierofka verneint Transfer nicht

Bierofka schloss am Mittwoch zumindest nicht aus, noch in dieser Transferperiode (bis 31. August) einen weiteren Schlussmann zu verpflichten. "Wir haben schon immer gesagt, dass wir uns alle Optionen offenhalten. Wir sind immer wachsam, was auf dem Transfermarkt passiert", sagte der 38-Jährige. "Aber Schnellschüsse werden wir keine tätigen, sondern nur dann was machen, wenn wir davon überzeugt sind."

Gegen den FV Illertissen wird am 7. Spieltag der Regionalliga Bayern an diesem Donnerstag (19 Uhr, im AZ-Liveticker) wieder Hiller im Tor stehen, darauf hat sich der Sechzig-Coach bereits festgelegt. Strobl bekommt erstmal eine Pause, muss wieder auf die Bank. Ohnehin scheint Youngster Hiller derzeit bessere Chancen auf einen Platz in der Startformation zu haben. "Marco hat noch zu keinem Gegentor einen Fehler gemacht", meinte Bierofka. "Er hat einige Dinger richtig gut rausgeholt."

1860-Boss schließt Neuzugang nicht aus

Aber in Memmingen zum Beispiel hätte Hiller beinahe nach wenigen Minuten den Fehlstart in die Saison verschuldet. Gut möglich also, dass noch ein Keeper kommt. Geld wäre laut Löwen-Boss genügend da. "Ein Schwabe schafft sich immer ein Puffer, ausgeschlossen ist nichts, wir sind immer handlungsfähig", meinte Markus Fauser auf Nachfrage der AZ. "Wir müssen nur schauen, ob es passt." Der Druck auf Hiller und Strobl wird größer.

 

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