TSV 1860 Ochs: „Ich muss das Beste daraus machen“

Löwen-Keeper Timo Ochs Foto: AZ

Timo Ochs ist bei den Löwen der Mann auf Abruf. Nach seinem Auftritt im Pokal muss er am Samstag wieder auf die Bank, wo er jedoch nicht mit schlechter Laune sitzen werde.

 

München – Die Situation ist keine neue für ihn. Gut gespielt, ohne Gegentor, aber trotzdem wieder zurück auf die Bank. Das kennt Timo Ochs, der zweite Torhüter der Löwen, nur zu gut. Und so wird es aller Voraussicht nach auch am Samstag wieder sein, wenn die Löwen in der Allianz Arena St. Pauli empfangen und Stammtorwart Gabor Kiraly wieder zwischen den Pfosten stehen wird. „Es ist nicht so einfach für mich, aber ich muss das Beste daraus machen“, sagt Ochs, der am Dienstagabend beim Pokalsieg in Berlin das Löwen-Tor hütete.

„Es war schön, mal wieder zu spielen“, sagt er. „Ich habe mich besonders darauf vorbereitet und es hat ja ganz gut geklappt.“ Ochs bewies mal wieder: Wenn er eingesetzt wird, kann sich Trainer Reiner Maurer auf ihn verlassen. Am Samstag wird er jedoch wieder auf Bank Platz nehmen müssen. „Ich werde da aber mit Sicherheit nicht mit schlechter Laune sitzen, sondern versuche, die Mannschaft von da aus zu unterstützen“, meint der Löwen-Keeper. Apropos Sicherheit: Die hat Ochs nicht, dass er im nächsten Pokalspiel wieder spielen darf.

„Die Regelung, dass einer in der Liga spielt und der andere im Pokal, gibt es bei uns nicht. Ich halte von solchen Freifahrtscheinen jedoch auch nichts“, sagt der Mann auf Abruf. „Somit muss ich weiterhin beweisen, dass man auf mich setzen kann. Denn wenn ich mich hängenlassen würde, kann man mich auch im Pokal nicht bringen:“

 

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