TSV 1860 Nach Investor-Zoff: Tauwetter bei den Löwen

Finden sei doch noch zueinander? Schneider, Ismaik und Iraki Foto: Rauchensteiner

Der Machtkampf beim TSV 1860 entspannt sich. „Ich bin zuversichtlich, dass wir zueinander finden werden“, sagte Investor-Berater Iraki. Präsident Schneider: "An mir soll die Zukunft nicht scheitern"

 

MÜNCHEN – Der Führungsstreit beim Fußball-Zweitligisten 1860 München zwischen Investor Hasan Ismaik und Präsident Dieter Schneider scheint sich zu entspannen. „Ich bin zuversichtlich, dass wir zueinander finden werden, und zwar schneller, als man denkt“, sagte Investor-Berater Hamadi Iraki am Dienstagabend beim „Business Club Event“ von Ismaiks Vermarktungsfirma im Deutschen Theater. 'Wir gehen weiter den Weg, den wir eingeschlagen haben. Es war nun ein Konsolidierungsjahr. 2012 wollen wir intensiver auftreten, sodass wir 2013/14 den Aufstieg anpeilen können", sagte Iraki.

Neben zahlreichen Sponsoren der Sechzger wohnte auch Schneider der Veranstaltung bei. „Ich hoffe aufgrund dessen, was hier gesagt wurde, dass wir Einigkeit erzielen können“, sagte der 64-Jährige. Zuletzt schien das Verhältnis zwischen dem Präsidenten und Ismaik völlig zerrüttet, nachdem der Jordanier die Absetzung Schneiders gefordert hatte.

Nun erklärte Schneider der AZ: "An mir soll eine gemeinsame Zukunft nicht scheitern. Ich bin daran interessiert, dass hier etwas Dauerhaftes entsteht."

 

3 Kommentare