TSV 1860 muss sparen Sechzig erwägt Winterverkäufe - unter einer Bedingung

In der 3. Liga gefordert: der TSV 1860 um Trainer Daniel Bierofka (li.). Foto: Ulrich Wagner

Der TSV 1860 ist in einer prekären Lage - wieder mal. Wie Löwen-Geschäftsführer Michael Scharold nun erklärt, sind Spielerverkäufe im Winter nicht ausgeschlossen.

München - Wird der TSV 1860 ab Januar auf dem Transfermarkt aktiv? Zumindest nicht, um Verstärkungen für teuer Geld zu kaufen. Das ist bei notorisch klammen Löwen in diesen Tagen wohl gesichert.

TSV 1860 muss Budget entlasten

An diesem Dienstag sprach Sechzig-Geschäftsführer Michael Scharold dagegen über mögliche Verkäufe im Winter, um das Budget zu entlasten. Er wolle diese nicht ausschließen, erklärte der Boss der Giesinger in einer Presserunde, und sei offen für Angebote.

Die Bedingung: Insofern diese wirklich lukrativ sind. Heißt: Es geht um Transfers höherer Größenordnung, ergo, um Stammspieler, die viel Geld brächten. Dabei befindet sich die Mannschaft derzeit kollektiv im Leistungstief. Werbung macht aktuell kaum ein Löwe für sich.

1860-Boss Scharold will Kader verkleinern

Aktuell sehe er jedoch keine Veranlassung, erklärte Scharold indes weiter: "Ich habe volles Vertrauen in die Mannschaft und den Trainer." Dennoch habe man "einen relativ großen Kader und man kann diesen sicherlich kleiner machen". Heißt: Auch Back-ups könnten den Verein verlassen, um zumindest die Position Gehälter auf der Bilanz etwas zu entschlacken.

Für die kommende Saison deutete Scharold weiter an, dass der Etat für die Profis in der 3. Liga kleiner ausfallen werde, nachdem man in dieser Spielzeit "maximal in die erste Mannschaft investiert" habe. Die Sorgen bei Sechzig - sie werden wieder mehr und mehr.

 

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