TSV 1860 München Selbst Ortega lässt sich anstecken

Stefan Ortega ist seit dem dritten Spieltag die Nummer eins der Löwen. Foto: imago

Zuletzt war Stefan Ortega noch der große Rückhalt des TSV 1860 München gewesen. Doch auch er patzte beim SV Sandhausen.

 

Sandhausen - Ja, der Schuss von Andrew Wooten war gegen die Laufrichtung. Ja, der Schuss war platziert. Unhaltbar war der Schuss aber nicht. Ein Ortega in Bestform hätte den Ball wohl noch um den Pfosten gelenkt. Doch Ortega ließ sich an diesem Abend im Hardtwaldstadion von der Verunsicherung seiner Vorderleute anstecken.

Dabei hatte das Spiel für den Torhüter eigentlich gut begonnen. Die Nummer eins hatte in Halbzeit eins mehrmals stark reagiert und sein Team vor einem frühen Rückstand bewahrt. Dann aber kam der zweite Durchgang. Und damit die Unsicherheit.

In Minute 54 stockte den Löwen-Fans der Atem. Ortega ließ einen Thiede-Schuss zentral nach vorne abprallen. Gartler stürmte heran, Ortega noch am Boden, das Tor leer. Doch der Sandhäuser schaffte es, den Ball vorbei zu schieben.

Nur zwei Minuten später hatte sich Ortega offenbar noch nicht wieder gefangen, ließ einen einfachen Ball vom Fuß springen, kam ins Rutschen und konnte das Leder erst im letzten Moment vor dem heranstürmenden Gartler unter sich begraben.

Danach war er wieder aufmerksam zur Stelle und rettete zweimal stark. Bis zur letzten Minute des Spiels. Bis zum Schuss von Andrew Wooten. Bis zum 0:1.

 

0 Kommentare