TSV 1860 München Gerhard Poschner: "Wir sind nicht zufrieden"

Geschäftsführer Sport: Gerhard Poschner Foto: rauchensteiner/augenklick

Nach dem enttäuschendem 1:1 gegen Darmstadt spricht Sportdirektor Gerhard Poschner über die aktuelle Löwen-Krise und über das Standing von Trainer Ricardo Moniz.

 

München - Das haben sich die Löwen-Veranwortlichen sicher anders vorgestellt. Nach nur zwei Punkten aus vier Spielen dümpeln die Löwen weiterhin am Tabellenkeller- Der schlechteste Saison-Start in Liga 2 in der Löwen-Historie ist damit perfekt.

Bei Sky sprach der Sportchef nach dem 1:1 gegen Darmstadt über die Löwen-Krise.

Gerhard Poschner über ...

...die Leistung der Löwen gegen Darmstadt: 

Ich glaube das ist dem Spielverlauf gerecht, Darmstadt hat das gut gemacht, und wir hätten das besser machen müssen, um das Spiel zu gewinnen. 

… eine eventuelle Verstärkung auf der Torwartposition: 

Die Torwartposition ist kein Thema bei uns. Wir haben diese Entscheidung, den Gabor ziehen zu lassen, bewusst getroffen - auf seinen Wunsch hin. Wir glauben an unsere Torhüter, unabhängig vom Alter. 

… die Frage ob die Kaderplanung jetzt abgeschlossen ist: 

Wir haben grundsätzlich eine sehr, sehr gut bestückte Mannschaft auf allen Position. Aber Im Fußball möchte ich das auch nie ausschließen. Die Option, die wollen wir uns schon noch offen halten, bis zur letzten Minute.

… die schlechte Tabellen-Position:  

Ich glaube zum aktuellen Zeitpunkt ist die Platzierung in der Tabelle nicht der ausschlaggebende Punkt, sondern eher die Art und Weise wie wir spielen, und mit der sind wir aktuell nicht zufrieden.  Es muss eine Stabilität da sein, vor allem im Mittelfeld, die haben wir momentan nicht. Jetzt haben wir zwei Wochen Pause und dann hoffen wir, dass wir es besser machen können. 

… seine Beurteilung von Ricardo Moniz:

Das Standing ist nach wie vor unverändert. Das ist genauso wie vor dem Spiel.  

… die Frage, ob Moniz auch beim nächsten Spiel, gegen St.Pauli, noch Trainer ist:

Natürlich, davon müssen wir alle ausgehen.  Es gibt kein Grund darüber zu spekulieren. Dass es bei 1860 immer ein Stück weit unruhig ist, das ist normal.  Jetzt müssen wir erst mal das Spiel analysieren und daraus unsere Lehren ziehen. Dann gucken wir weiter.

 

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