TSV 1860 Möhlmann: "Ich bin ein Pragmatiker"

Hat mittlerweile die ersten Trainingseinheiten mit der Mannschaft des TSV 1860 hinter sich: Benno Möhlmann. Foto: Rauchensteiner/Augenklick

Der neue 1860-Trainer Benno Möhlmann leitete am Mittwoch sein zweites Training als Löwen-Dompteur - mit einer Rumpftruppe. Seine Marschroute will er erst preisgeben, wenn das Team wieder kompletter ist/ Kovac muss unters Messer.

 

München - Am Mittwoch wurde es schon ungemütlich für Benno Möhlmann. Bei nasskaltem Wetter bat er die Spieler des TSV 1860 zur Vormittagseinheit auf den Rasen. Und erkannte danach: "Ich habe hier nur eine kleine Trainingsgruppe", sagte Möhlmann den Reportern, die sich im Nieselregen mit dem Neu-Coach unterhielten.

MIt Rubin Okotie, Stefan Mugosa, Maximilian Wittek und Fejsal Mulic weilen derzeit vier Löwen bei ihren Nationalteams, mehr als doppelt so viele sind verletzt: Gui Vallori (Kreuzbandriss), Dominik Stahl (Knie-OP), Janik Bandowski (Sprunggelenks-OP), Stephan Hain (Kniestauchung) Valdet Rama (Adduktoren) und Romuald Lacazette (Syndesmose) befinden sich im Aufbautraining, auch Marius Wolf (Rückenprobleme), Milos Degenek (muskuläre Probleme) Emanuel Taffertshofer (Zeh) und Stefan Netolitzky (Erkältung) mussten passen.

Und auch am Mittwoch gab's Hiobsbotschaften: Kai Bülow musste das Training abbrechen, Vladimir Kovac muss gar unters Messer: Der junge Rechtsverteidiger verletzte sich bereits am Montag am rechten Sprunggelenk und muss wegen einer Syndesmoseband-Verletzung unters Messer - er wird bis Jahresende ausfallen. Am Donnerstag wird der 24-jährige Slowake in der Praxis von Löwen-Arzt Erich Rembeck operiert.

Dagegen konnten Torwart Vitus Eicher und Abwehrspieler Rodnei wieder mitmachen. Möhlmann nimmt's an seinen ersten Tagen bei den Löwen gelassen: "Ich bin Pragmatiker." Grundsätzliche Dinge werde er erst besprechen, wenn die Nationalspieler wieder hier sind und einige der angeschlagenen Spieler wieder in den Trainingsbetrieb zurückkehren.

Möhlmann weiter: "Ich habe auch noch keine Einzelgespräche geführt - sondern wollte erstmal die Spieler bei der Arbeit auf dem Platz kennenlernen."

 

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