TSV 1860 in Relegation Aue: Irre Aufholjagd ohne Happy End

Traf in der Schlussphase zum Ausgleich, konnte den direkten Abstieg von Erzgebirge Aue dennoch nicht verhindern: Martin Männel. Foto: Rauchensteiner/Augenklick

Die Löwen verlieren beim KSC mit 0:2 und haben den direkten Abstieg denkbar knapp verpasst. Auch, weil Erzgebirge Aue trotz einer unfassbar spannenden Aufholjagd nicht siegte.

München - Sie ließen es langsam angehen. Erzgebirge Aue musste siegen, um den Abstieg aus der Zweiten Liga zu verhindern. Dennoch stand es im ersten Durchgang der Veilchen beim 1. FC Heidenheim 0:0. Die zweite Halbzeit hatte es aber in sich.

Erst sah alles nach einer sicheren Pleite und dem direkten Abstieg für Aue aus: Kevin Kraus (55.) und Robert Leipertz (72.) brachten den Aufsteiger aus Heidenheim mit zwei Toren in Front. Dann aber folgte die sensationelle Aufholjagd der Gäste um die beiden Ex-Löwen Bobby Wood und Sebastian Hertner, die in der Startelf standen.

In der 80. Minute verwandelte Patrick Schönfeld einen Foulelfmeter zum 1:2-Anschluss, acht Minuten später folgte der Auftritt von Keeper Martin Männel: Der Torwart selbst war es, der eine Ecke von Selcuk Alibaz ins Tor köpfte - 2:2! Den Veilchen fehlte somit nur noch ein Treffer und die Löwen hätten wegen der blutleeren 0:2-Pleite direkt in die Dritte Liga absteigen müssen.

Und sie scheiterten denkbar knapp, denn obwohl Aue alles nach vorne warf und durch einen Alibaz-Schuss noch eine dicke Chance zum 3:2 hatte, endete das Spiel remis - die Löwen zitterten sich somit in die Relegation.

 

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