TSV 1860 in Dritter Liga Sieg gegen Cottbus zeigt entscheidende Entwicklung der Löwen

Nico Karger (l.) und Adriano Grimaldi jubeln nach dem Treffer zum 2:0. Foto: sampics/Augenklick

Der TSV 1860 überzeugt auch gegen Energie Cottbus. In der entscheidenden Phase des Spiels lassen die Löwen erkennen, wie sie bereits früh in der Saison gereift sind.

München - Endlich zu Null. Wieder ein Spiel über die Zeit gebracht. Nicht in Bedrängnis geraten. Der TSV 1860 gewinnt in der Dritten Liga 2:0 (1:0) gegen Energie Cottbus. Und zeigt sich deutlich reifer als noch zu Saisonbeginn.

Löwen bleiben bei Führung cool

Der vielleicht wichtigste Entwicklungsschritt: Die Löwen lassen sich bei einer Führung nicht mehr hinten reindrängen, sondern spielen ihrerseits mutig auf das nächste Tor. Und verteidigen gleichzeitig konsequent. Klingt simpel. Ist aber ungemein effektiv.

Das stresst den Gegner. Und das hat sich nun nach dem 4:1 beim VfR Aalen schon zum zweiten Mal ausgezahlt. So schossen die Sechzger dank Gegenpressing und schnellem Umschaltspiel das 2:0 durch Nico Karger (59. Minute) gegen die Brandenburger.

"Das war das Ziel, dass wir vorne den Druck hochhalten. Wenn man sich die ganze Zeit zurückzieht, geht es nach hinten los. Wenn man keine Entlastung hat, rutscht irgendwann mal einer durch", erklärte Marius Willsch nach dem Spiel. Willsch meinte weiter: "Ich selber komme über das Umschaltspiel. Wir haben es gut gemacht, dass wir auf das dritte Tor gespielt haben."

Quirin Moll lobt neue Löwen-Stärke

Auch Quirin Moll lobte die neue Stärke. "Wir wollen immer nach vorne verteidigen, ziemlich früh anlaufen, das haben wir uns vorgenommen. Alle nach vorne verteidigen, trotzdem hinten diszipliniert stehen – das hat ganz gut geklappt", sagte der Mittelfeldstratege auf Nachfrage der AZ.

Er und seine Kollegen hätten aus anfänglichen Fehlern gelernt, meinte der Neuzugang weiter, "und diesmal nach dem 2:0 auf das dritte Tor gespielt. Heute machen wir die Dinger. Es ist ein Entwicklungsschritt. Jetzt heißt es: Weitermachen!"

 

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