TSV 1860 Gegen Lautern: Halfar auf Bewährung

Daniel Halfar. Foto: Rauchensteiner/Augenklick

Löwe Daniel Halfar und die Auftakt-Partie gegen den 1. FC Kaiserslautern: Gegen seinen Ex-Klub steht der Löwen-Spieler am Montag unter besonderer Beobachtung

 

München - Kaiserslautern kennt Daniel Halfar in- und auswendig. Schon im Alter von neun Jahren wechselte der heute 25-Jährige von seinem Heimatverein MFC Phönix Mannheim 02 zur E-Jugend des 1. FC Kaiserslautern. In der Folge durchlief er alle Nachwuchs-Mannschaften und kam über die Amateure schließlich zu den Profis.

Seit 2010 spielt Halfar nun für den TSV 1860. Heute treffen die beiden Teams in der Allianz Arena aufeinander. So wie es aussieht mit Halfar in der Startformation. Zumindest bot ihn Trainer Alexander Schmidt in den jüngsten Testspielen und Trainingseinheiten immer im Team der voraussichtlichen Startelf auf. „Links habe ich ein echtes Luxusproblem mit Daniel und Marin”, sagt Schmidt.

Spätestens seit dem Winter-Trainingslager im türkischen Belek hat sich Marin Tomasov als Alternative für die linke Mittelfeldseite aufgedrängt. Zumal Halfar im bisherigen Saisonverlauf alles andere als überzeugen konnte und sich zuletzt gegen eine vorzeitige Verlängerung seines Vertrages (bis 2014) gesträubt hatte: „Ich bin 25 und werde nicht jünger. Jetzt ist es an der Zeit, den nächsten Schritt zu machen."

Ein offenes Geheimnis ist, dass sich Halfar damit keine Freunde bei den Verantwortlichen des TSV 1860 gemacht hat. Jetzt muss der einstige U21-Nationalspieler auf dem Platz überzeugen. Nicht nur um Marin Tomasov auf Distanz zu halten.

Ein Vorteil für Halfar ist, dass Tomasov im letzten Test gegen Unterhaching zusammen mit allen anderen Spielern der zweiten Garde auf ganzer Linie enttäuschte. Und Halfar zuvor einen schwungvollen Auftritt hingelegt hatte. Sicher sein kann er sich deshalb aber nicht.

 

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