TSV 1860 gegen Kaiserslautern Spielmacher Halfar: Löwen haben Rückkehr verschlafen

Ging zum Ex-Klub Kaiserslautern statt zum Ex-Klub 1860: Spielmacher Daniel Halfar. Foto: Kunz/Augenklick

Ex-Löwe Daniel Halfar kehrte am Samstag mit dem 1. FC Kaiserslautern nach München zurück und trennte sich 1:1 vom TSV 1860. Und erklärte, warum er sich im Sommer für die Roten Teufel und gegen Sechzig entschied.

 

München - Er kickte von 12010 bis 2013 an der Grünwalder Straße, war als quriliger Spielmacher einer der Publikumslieblinge. Auch, wenn er oft verletzt war: Daniel Halfar war einer der Leistungsträger der Löwen - bis er gehen musste. Weil Sechzig wiedermal knapp bei Kasse war, wurde der kleine Dribbler unter Ex-Sportchef Florian Hinterberger zum 1. FC Köln abgeschoben.

Mit den Geißböcken stieg er in die Erste Liga auf, wurde dort aber nicht richtig glücklich und ging zurück zu seinem früheren Klub, dem 1. FC Kaiserslautern. Dabei hätte es auch die Rückkehr zu den Blauen geben können, denn Sportchef Gerhard Poschner hatte sich um Halfar bemüht.

Jetzt, wo Halfar mit den Roten Teufeln bei 1860 gastierte, erklärte Halfar, wie der Poker im Sommer ablief: "Als sich die Löwen gemeldet haben, habe ich Kaiserslautern schon mein Wort gegeben. Das Interesse von Sechzig kam zu spät, einen Tag, nachdem ich zugesagt hatte, habe ich ein, zweimal mit Poschner telefoniert", sagte der 27-Jährige am Samstag nach dem Spiel.

Halfar hatte schon öfter bekundet, eine schöne Zeit in München gehabt zu haben und gab zu: "Wenn es eher gekommen wäre, hätte drüber nachdenken können." Weil sich die Löwen nicht früher meldeten, stand der ehemalige Löwen schon bei Lautern im Wort und wollte es nicht brechen. Der mittlerweile zurückgetretene Poschner hat eine Halfar-Rückkehr quasi verschlafen.

 

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