TSV 1860 gegen 1. FC Saarbrücken Löwen wollen Relegation nicht nach hinten schieben

, aktualisiert am 01.05.2018 - 19:24 Uhr
Gehen beim TSV 1860 voran: Löwen-Präsident Robert Reisinger (li.) und Geschäftsführer Michael Scharold. Foto: imago/Sven Simon

Der TSV 1860 muss im Falle der bevorstehenden Meisterschaft in der Regionalliga Bayern in der Relegation gegen den 1. FC Saarbrücken antreten. Das Team von Trainer Dirk Lottner würde die Aufstiegsrunde wegen des Landespokalfinals gegen den SV Elversberg gerne nach hinten verschieben - doch Löwen-Geschäftsführer Michael Scharold hat andere Pläne.

München - Der designierte Regionalliga-Bayern-Meister TSV 1860 will die Relegation gegen den 1. FC Saarbrücken wie ursprünglich terminiert austragen. "Wir werden es sicher nicht nach hinten verschieben", erklärte Geschäftsführer Michael Scharold der AZ.

Das Hinspiel müssen die Löwen am Donnerstag, 24. Mai, in Saarbrückens Ausweich-Spielstätte in Völklingen austragen, am Sonntag, 27. Mai, steigt das Rückspiel im Grünwalder Stadion. Saarbrücken hatte mit einer Spielverlegung auf 25. und 28. Mai geliebäugelt, da Sechzigs Gegner am 21. Mai im Finale des Saarland-Pokals gegen den SV Elversberg antreten muss.

Michael Scharold: TSV 1860 hält an Terminen fest

Nachvollziehbarer Schachzug, dass die Löwen an den Relegationsterminen festhalten wollen, denn andernfalls würde man dem Gegner in den beiden allesentscheidenden Duellen mehr Regenerationszeit verschaffen.

Trainer Daniel Bierofka hatte im Viertelfinale des bayerischen Toto-Pokals bei der Spielvereinigung Oberfranken Bayreuth eine B-Elf antreten lassen und damit keinen Zweifel aufkommen lassen, dass die Meisterschaft und der Aufstieg bei den Sechzgern selbstredend eine höhere Priorität genießt. Prompt verlor 1860 1:2, um gar nicht erst in dieselbe Situation zu kommen wie Gegner Saarbrücken.

Die Terminkollision mit den Damen des FC Bayern ist ebenfalls geklärt: Der FCB trägt das Bundesligaspiel gegen den VfL Wolfsburg am 27. Mai am Campus im Münchner Norden aus. Jetzt muss nur noch der DFB sein Go geben.

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