TSV 1860 Fröhling will ersten Dreier - Debütant trainiert mit

Will in Nürnberg endlich den ersten Liga-Dreier holen: 1860-Trainer Torsten Fröhling. Foto: dpa

Nach zwei freien Tagen läuft beim TSV 1860 die Vorbereitung auf das bayerische Derby gegen Nürnberg. Simon und Rama waren wieder dabei - wie ein Youngster.

 

München - Es geht wieder los: Trainer Torsten Fröhling hatte zuletzt zwei Tage freigegeben, am Dienstag bat er die Profis wieder auf den Platz und startete in die Vorbereitung gegen den 1. FC Nürnberg. "Das wird nächste Woche ein anderes Spiel", sagte Fröhling zum Duell mit dem "Club", "Nürnberg ist noch nicht bei 100 Prozent, auch wenn sie schon drei Punkte haben." Der 48-Jährige rechnet mit einem leidenschaftlichen Derby. Fröhling:  „Bei aller Euphorie über den Pokalsieg: Jetzt zählt nur noch, dass wir in der Liga Punkte holen."

Dabei kann er - Stand jetzt - fast aus dem Vollen schöpfen. Valdet Rama und Krisztian Simon, die wegen einer Magen-/Darmgrippe zuletzt pausieren mussten, waren wieder dabei. Und auch Dominik Stahl konnte mittrainieren: Aufgrund seiner Knieprobleme unterzog er sich nochmals einer kurzfristigen Behandlung. „Fit ist er ja", sagt Fröhling über den Mittelfeldspieler, der auch zuvor das komplette Trainingspensum absolvierte.

Auch ein Youngster durfte mitmachen: U21-Spieler Stephane Mvibudulu, der im Pokal gegen Hoffenheim sein Profidebüt gab, mit der Zweitliga-Mannschaft. Und nicht nur auf dem Platz konnte Fröhling somit ganze 24 Spieler begrüßen: Zahlreiche Fans schauten den Löwen nach dem 2:0-Sieg im DFB-Pokal gegen die TSG Hoffenheim zu.

Jannik Bandowski absolviert dagegen derzeit ein Höhentraining im Höhenbalance München, um nach seinem Fußwurzelbruch möglichst schnell zu alter Stärke zu finden. Dreieinhalb Wochen nach der Operation freut er sich, dass es endlich voran geht: "Der Fuß bereitet mir momentan keine Probleme mehr. Ich muss mich allerdings noch ein wenig in Geduld üben, bevor ich in etwa drei Wochen ohne Krücken und Airwalker laufen kann."

Sein Ziel: alles tun, "damit ich bald wieder auf dem Platz stehe". Durch das Höhentraining in der sauerstoffreduzierten Luft bildet der Körper vermehrt neue rote Blutkörperchen, die eine effektivere Sauerstoffverwertung bewirken. Der Organismus ist dann in der "Standardatmosphäre" leistungsfähiger. Auch Neuzugang Rodnei hatt seinen Fitness-Rückstand so schneller abgebaut.

 

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