TSV 1860 bei der SpVgg Bayreuth "Werden alles reinwerfen": Löwen-Gegner kämpft ums Überleben

Beim Pokalspiel und im Liga-Finale Kontrahenten, ab der kommenden Saison Kollegen: Bayreuths Kapitän, Kristian Böhnlein, und Christian Köppel vom TSV 1860. Foto: foto2press

Der TSV 1860 trifft am Samstag im Auswärts-Finale der Regionalliga Bayern auf die SpVgg Bayreuth. Für die Elf von Löwen-Neuzugang Kristian Böhnlein geht es noch um alles. "Vielleicht ist eine Sensation möglich."

 

München - Die Meisterschaft in der Regionalliga Bayern ist unter Dach und Fach. Der TSV 1860 hat den Titel bereits am vergangenen Samstag durch den 3:0-Auswärtssieg beim FC Pipinsried eingefahren und nach einem Platzsturm der Fans ausgelassen gefeiert.

Jetzt wollen die Löwen auch im letzten Pflichtspiel etwas zu feiern haben, denn: Die Sechzger um Trainer Daniel Bierofka bekommen in Bayreuth (14 Uhr, im AZ-Liveticker) die Meisterschale überreicht. Alle guten Dinge sind bekanntlich drei, weshalb die größte (und dem Anlass entsprechende) Sause nach erfolgreicher Relegation gegen den 1. FC Saarbrücken (24. und 27. Mai – auch Anstoßzeiten mittlerweile terminiert) folgen soll.

TSV 1860 erhält Meisterschale

Ähnlich wie für Sechzig gegen Saarbrücken könnte es für Bayreuth am Samstag etwas zu feiern geben – oder eben nicht: Die SpVgg bangt als derzeitiger Tabellensechzehnter um den Klassenerhalt und hat vor dem letzten Spieltag noch alle Chancen, den Abstieg zu verhindern.

"Wir werden 90 Minuten lang kämpfen und alles geben. Wir sind krasser Außenseiter, aber wenn wir alles reinwerfen, können wir den Sechzgern das Spiel richtig schwer machen. Und vielleicht ist ja sogar eine Sensation möglich", erklärte Tobias Ulbricht auf Bayreuths Vereinshomepage.

Neu-Löwe Böhnlein besorgt wichtigen Sieg im Abstiegskampf

Dank des 1:0-Auswärtserfolgs vergangene Woche beim SV Schalding-Heining (Kapitän und Bald-Löwe Kristian Böhnlein erzielte den goldenen Treffer) haben die Hausherren noch Hoffnung auf den direkten Klassenerhalt.

Hierfür müsste Bayreuth (38 Punkte) allerdings die Giesinger schlagen und auf einen Ausrutscher vom TSV 1860 Rosenheim (40 Punkte) hoffen. Bleibt alles beim alten, muss Bayreuth in die Abstiegs-Relegation. Schlimmstenfalls könnten der FC Memmingen und der SV Seligenporten (jeweils 36 Punkte und ein besseres Torverhältnis) noch vorbeiziehen – dann müsste die Spielvereinigung direkt absteigen.

 

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