TSV 1860 auf Trainersuche Bericht: Große Lösung? Ismaik sucht nach Teammanager

Kommen Roberto Di Matteo oder Avram Grant? Foto: dpa

Der TSV 1860 ist wieder einmal auf Trainersuche. Einem Medienbericht zufolge soll Invesor Hasan Ismaik dabei einen internationalen Mann nach dem Vorbild der Premier League haben.

 

München - Die Löwen begeben sich einmal mehr auf wohlbekanntes Terrain: Die Sechzger suchen einen neuen Trainer. Weil Interimslösung Daniel Bierofka nur 15 Werktage amtieren darf, soll spätestens bis zur Winterpause ein Nachfolger gefunden werden. Wie die Bild berichtet, soll Investor Hasan Ismaik dabei einmal mehr die ganz große Lösung im Blick haben.

Ismaik hat "einige Kandidaten" im Visier

"Wir haben schon einige Kandidaten im Visier: Deutsche und ausländische Trainer", hatte er auf der Pressekonferenz nach der Entlassung von Ex-Coach Kosta Runjaic am Dienstag erklärt. Der Jordanier soll dabei neben Armin Veh, bei dem der Hauptgesellschafter bereits angefragt haben soll, einen Trainer-Manager nach dem Vorbild der englischen Premier League favorisieren: Das Blatt nennt Robert Di Matteo und Avram Grant als Kandidaten.

Wäre zumindest plausibel, da der Geldgeber am Dienstag Geschäftsführer Thomas Eichin ausgebootet und zum Sportdirektor degradiert hatte - nicht gerade ein Vertrauensbeweis. Ein solches Trainer-Kaliber würde auch zu Ismaiks großen Plänen, mit den Sechzgern in wenigen Jahren nicht nur den Aufstieg, sondern auch den Einzug ins internationale Geschäft zu erreichen, passen.

Di Matteo oder Grant?

Ob sich die beiden ehemaligen Trainer des FC Chelsea, denen Ismaik auch einen finanziellen Anreiz bieten muss, die Löwen "antun", ist eine andere Frage. Der 46-jährige Schweizer Di Matteo, der bereits ein erfolgloses Engagement beim FC Schalke 04 hinter sich hat, war zuletzt bei Aston Villa tätigt und ist derzeit vereinslos. Grant (61) ist derzeit Nationaltrainer Ghanas, hat dort aber nur noch Vertrag bis Ende des Jahres.

"Wir suchen einen Trainer, der den Verein, die Mannschaft und die Fans versteht", hatte der Finanzier das Profil des neuen Löwen-Dompteurs am Dienstag vage formuliert. Ob das auf die hochkarätigen Teammanager aus dem Mutterland des Fußballs zutrifft?

 

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