Trotz Quali-Debakel Bondscoach Blind will nicht zurücktreten

Will das ganze Ausmaß des Scheiterns nicht sehen: Danny Blind. Foto: dpa

Die niederländische Nationalelf ist erstmals seit 1984 nicht bei einer Europameisterschaft dabei: Trainer Danny sieht keine Veranslassung, persönliche Konsequenzen zu ziehen.

 

Amsterdam - Danny Blind will seinen Posten als Trainer der niederländischen Nationalmannschaft nach dem Debakel in der Qualifikation für die Europameisterschaft 2016 nicht räumen.

"Ich habe nicht die Absicht, zurückzutreten. Ich werde weitermachen mit meiner Arbeit, denn ich stehe bis 2018 unter Vertrag, und ich glaube an dieses Team", sagte der 54-Jährige nach dem 2:3 (0:2) gegen Tschechien zum Abschluss der EM-Quali.

Die Niederlande verpassten als Vierter der Gruppe A erstmals seit 1984 das Erreichen einer EM-Endrunde.

"Ob das mein Fehler ist? Darüber müssen andere diskutieren, ich werde auf jeden Fall nicht zurücktreten", sagte Blind, dem der niederländische Fußball-Verband KNVB schon vor der Partie das Vertrauen ausgesprochen hatte.

Blind beklagte zudem das Verletzungspech von Oranje, unter anderem konnte er zuletzt nicht auf seinen verletzten Superstar Arjen Robben vom FC Bayern zurückgreifen.

"Wir mussten viel frisches Blut bringen, die Debütanten waren sehr jung", sagte der ehemalige Abwehrspezialist: "Wir sind nicht Spanien oder Deutschland, wir sind die Niederlande und hier sind die Spieler nicht so leicht zu ersetzen."

 

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