Trotz Corona-Krise Hohe Wahlbeteiligung bei OB-Stichwahl in München

Die Wahlbeteiligung bei der Stichwahl könnte noch höher sein als vor zwei Wochen. (Archivbild) Foto: Sven Hoppe/dpa

Viele Münchner haben ihre Briefwahlunterlagen für die OB-Stichwahl ausgefüllt – bereits jetzt ist klar, dass die Wahlbeteiligung sehr hoch ist.

 

München - Trotz aller Sorgen während der Vorbereitung auf die Stichwahl am Sonntag ist die Wahlbeteiligung in München hoch – womöglich höher als im ersten Durchgang der Oberbürgermeister-Wahl.

Bis Sonntagmittag sind rund 600.000 ausgefüllte Briefe wieder beim Kreisverwaltungsreferat (KVR) eingegangen. Dazu kommen noch die Briefe, die direkt beim KVR oder bei den Bürgerbüros und in Sonderbriefkästen eingeworfen wurden.

49 Prozent Wahlbeteiligung im ersten Wahlgang

Damit werde die Wahlbeteiligung mindestens so hoch sein wie vor zwei Wochen, eher sogar höher, sagte ein Sprecher des KVR in München. Im ersten Anlauf lag die Wahlbeteiligung dem amtlichen Ergebnis zufolge bei 49 Prozent. Auch an den KVR-Briefkästen sei "reger Betrieb". Schlangen bildeten sich dort zwar keine, die Bürger kämen allerdings zeitweise im Minutentakt.

Auch die Anzahl der Ersatz-Anträge, weil Bürger ihre Unterlagen nicht rechtzeitig per Post bekommen haben, hielt sich in Grenzen. "Man sieht das ja auch an dem hohen Rücklauf", sagte der Sprecher.

Auch bei der Auszählung werden keine Probleme erwartet – es seien genügend Wahlhelfer da, die die Briefe ab 18 Uhr auszählen werden. Da aufgrund der Corona-Pandemie jedoch diverse Sicherheitsvorkehrungen getroffen wurden, wird ein Endergebnis erst am Montag erwartet.

 
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