Transfers beim TSV 1860 München Löwen-Trainer Runjaic: Das sagt er über Rama und Schindler

Valdet Rama scheint keine Zukunft mehr beim TSV 1860 München zu haben. Foto: sampics/Augenklick

Beim offiziellen Trainingsauftakt am Samstag fehlte Valdet Rama, dessen Vertrag zum Monatsende ausläuft, an der Grünwalder Straße. Jetzt äußerte sich Trainer Kosta Runjaic über den Noch-Löwen.

München - Seit seinem Wechsel im Sommer 2014 stand Valdet Rama in 45 Pflichtspielen für die Löwen auf dem Platz. Weil sein Vertrag zum Monatsende ausläuft, dürften jedoch keine weiteren dazu kommen - auch weil der neue Trainer Kosta Runjaic wohl nicht auf den Albaner setzt.

"Ich plane nicht mit Rama", erklärte der neue Löwen-Coach auf der Pressekonferenz nach dem Trainingsauftakt. "Sein Vertrag ist ausgelaufen und damit ist die Sache erledigt." Eine kurze und klare Botschaft von Runjaic. Damit dürfte der Abschied des Mittelfeldspielers feststehen.

Wo der 28-Jährige in Zukunft spielen wird, ist noch nicht bekannt. Glaubt man den Gerüchten wird es sich jedoch um einen Klub aus der Schweiz oder der Türkei handeln. Laut einem Bericht von dieblaue24.com hat Rama von dortigen Vereinen bereits Angebote vorliegen.

Runjaic über Schindler: "Hätte gern mit ihm weitergearbeitet"

Bei anderen Spielern, die den Verein verlassen könnten, fielen die Aussagen des Trainers deutlich anders aus. So zeigte sich der 45-Jährige enttäuscht über den wohl bevorstehenden Wechsel von Noch-Kapitän Christopher Schindler. "Ich hätte sehr gern mit ihm weitergearbeitet, weil ich in ihm einen sehr guten Spieler sehe", so Runjaic, der jedoch noch Verbesserungsmöglichkeiten bei Schindler sieht: "Ich glaube jedoch auch, dass er noch einige Leistungsreserven hat und man ihn noch verbessern kann. Er ist auf jeden Fall noch nicht am Ende seiner Entwicklung."

Diese Entwicklung wird er aller Wahrscheinlichkeit nach jedoch nicht in München vollziehen. "Es ist kein Geheimnis das er ein Angebot hat und das er den Wunsch hat nach England zu wechseln. Er möchte zu Huddersfield", so der Trainer über den Wechselwunsch des Abwehrspielers.

Ein Vollzug des Transfers steht jedoch noch aus. Bereits am Donnerstag erklärte Löwen-Präsident Cassalette, dass Schindler "auf dem Sprung" sei. Es gebe eine festgeschriebene Ablöse, die es zu zahlen gelte, dann könne er den Verein in diesem Sommer verlassen. Wie hoch die Ablöse ist, wollte der Löwen-Chef nicht verraten. Schindler hat in Giesing eigentlich noch Vertrag bis 2019.

 

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