Transfergerücht um Stürmer BVB-Star Aubameyang nach Barcelona?

Spielt seine dritte und womöglich beste Saison in Dortmund: Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang. Foto: dpa

Wenn der FC Barcelona ruft, zögert kaum ein Spieler. Der katalanische Verein soll nach einem Medienbericht an Dortmunds Top-Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang interessiert sein. Der Gabuner ist in bester Form, traf in der Bundesliga bereits zehn Mal in acht Spielen.

 

Dortmund - Nachdem Robert Lewandowski mit seinem Wechsel zum FC Bayern eine Lücke im Sturmzentrum des BVB hinterlassen hatte, schlug die Stunde von Pierre-Emerick Aubameyang. Seitdem der 26-Jährige nicht mehr auf dem Flügel, sondern in der Spitze der Dortmunder spielt, trifft er nach Belieben. 16 Tore in der vergangenen Saison, bereits zehn Treffer (acht Spiele) in dieser Runde.

Bei der Wahl zu Afrikas Fußballer des Jahres soll Aubameyang nach seinen starken Leistungen der Favorit sein. Noch vor Yaya Touré, der die Ehrung die vergangenen vier Male in Folge erhalten hat.

Der Gabuner ist außergewöhnlich schnell und zugleich mit 1,87 Metern groß und sprungkräftig genug für hohe Bälle. Das macht ihn für Europas Topclubs interessant. Wie die spanische Zeitung El Mundo Deportivo berichtet, soll sich der FC Barcelona für die Dienste des 26-Jährigen interessieren.

 

Barcelona-Trainer: Aubameyang als Ersatz für Offensiv-Trio

Die Katalenen haben mit Messi, Neymar und Suarez bereits ein gefürchtetes Offensiv-Trio. Doch dahinter wolle Trainer Luis Enrique eine zweite Wahl, falls einer der drei seine Form nicht halten kann oder wie Messi länger verletzt ausfällt.

Der FC Barcelona kann im Winter wieder Spieler einkaufen - bis dahin dauert die Transfer-Sperre des Vereins noch an.

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Vor allem das Spiel in die Spitze sei Aubameyangs Stärke, stellt das spanische Blatt fest, weniger aber sei es das Passpiel außerhalb der Angriffszone.

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Nach banger Suche nach einem Ersatz des abgewanderten Lewandowski und den enttäuschenden Nachfolgern Ciro Immobile und Adrian Ramos hat der BVB endlich seinen neuen Torjäger. Dass die BVB-Verantwortlichen diesen nun ohne Bedarf ziehen lassen, ist unwahrscheinlich.

Unter Druck ist der BVB nicht: Im vergangenen Sommer hat Aubameyang seinen Vertrag bis 2020 verlängert.

 

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