Trainingslager in Spanien TSV 1860 in Marbella: Vamos Leones!

Die Ankunft der Löwen in Marbella: Die Bilder! Foto: Marc Merten

Der TSV 1860 kommt in Marbella an. Die AZ macht den Check fürs Trainingslager: Wo die Löwen wohnen, wo und wann sie trainieren, was in der Freizeit passiert – und wer noch kommen könnte.

Marbella - Willkommen im Regen an der Sonnenküste: Der Tross des TSV 1860 ist im Trainingslager in Spanien feucht und wenig fröhlich empfangen worden. Um 16.16 Uhr landete die Maschine von Air Berlin auf dem Flughafen Malaga. Anschließend ging es im Mannschaftsbus nach Marbella. Auf geht’s ins Trainingslager, Löwen – Vamos Leones! Aber von wegen Flucht in die Sonne: Statt erhoffter 20 Grad und Sonnenschein landeten die Löwen bei zehn Grad und Dauerregen. Für Trainer Markus von Ahlen kein Grund zur Sorge: „Für das Wetter können wir nichts. Aber ich bin mir sicher, dass wir perfekte Bedingungen haben werden.“

Die AZ machte vorab schon einmal den Check: So läuft das Trainingslager der Löwen ab.

Das Fünf-Sterne-Löwengehege

Nach zuletzt dreimal Türkei nun also Spanien: Das Gran Hotel Guadalpin Banus, fünf Kilometer von der Altstadt Marbellas entfernt, ist die Löwen-Behausung für zehn schweißtreibende Tage. Die fünf Sterne sind so selbstverständlich wie der Meerblick an der Costa del Sol. Die Spieler sind in Doppelzimmern untergebracht, Rubin Okotie beispielsweise teilt sich ein Zimmer mit Martin Angha. Im Keller gibt es eine Sportsbar. Vom Pool aus gelangt man direkt an den Strand. Alleine im Hotel sind die Löwen allerdings nicht. Nicht nur, dass sich einige TSV-Fans einquartiert haben. Auch der FC Luzern mit Trainer Markus Babbel nächtigt in den ersten Tagen dort.

Die Manege der Löwen

Der TSV hat bekanntgegeben, im Estadio Municipal San Pedro (zehn Autominuten vom Hotel entfernt) zu trainieren und auch die Testspiele dort auszutragen. Die ersten vier Tage weicht 1860 aber auf die Anlage des Marbella FC aus, da das Stadion San Pedro noch von den Luzernern belegt ist.

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Doch noch ein drittes Testspiel?

Die beiden Freundschafts-Kicks bestreitet 1860 gegen Dynamo Kiew am Samstag um 18 Uhr sowie am Tag vor der Rückreise (29. Januar) um 16 Uhr gegen den ungarischen Tabellenführer Videoton FC. Ein drittes Testspiel ist zwar noch nicht geplant. Es könnte aber gut sei, dass aufgrund der zu erwartenden Neuzugänge noch ein weiteres Duell angesetzt wird. Genügend Gegner sind vor Ort. Neben den Ukrainern und Ungarn sowie dem FC Luzern sind mit Ingolstadt, Braunschweig und Düsseldorf drei weitere Zweitligisten in der Nähe. Mainz 05 ist das dritte Mal in Folge in Marbella. Der SC Freiburg hat im 50 Kilometer entfernten Sotogrande sein Lager aufgeschlagen. Auch der FC Basel, GC Zürich und Drittligist Preußen Münster sind da. Und natürlich HNK Rijeka – mit Ex-Löwe Marin Tomasov. Ein Test gegen die Kroaten würde also besonderen Reiz haben.

Die Tagesabläufe

Am Dienstagabend um 19 Uhr, keine drei Stunden nach der Landung in Malaga, bat von Ahlen zum ersten Training. „Wir haben viel vor“, kündigte er noch am Flughafen an und wird in den nächsten Tagen je um 10 und 16 Uhr zu Einheiten bitten. Auch lockere Strandläufe vor dem Frühstück soll es hin und wieder geben. Die Abende dürfen die Spieler frei nutzen. Um 23 Uhr ist aber Zapfenstreich. Spezielle Teambuilding-Maßnahmen sind nicht geplant, aber freie Nachmittage.

Die Neuzugänge

An diesen freien Nachmittagen sollen dann auch die potenziellen Neuzugänge sich besser ins Team integrieren. Bislang ist zwar nichts fix. Doch dass neue Spieler in Marbella hinzustoßen, ist so gut wie sicher. Nach dem Abgang von Sebastian Hertner nach Aue haben nun Verstärkungen im Sturm und defensiven Mittelfeld absolute Priorität. Stürmer Andreas Voglsammer von Unterhaching will sich noch diese Woche entscheiden, wohin er wechselt. Von Ahlen lobte ihn bereits als „hungrigen Spieler, der in der Dritten Liga auf sich aufmerksam gemacht hat“.

Nach AZ-Informationen sind auch die Gespräche mit einem zentralen Mittelfeldspieler weit gediehen.

 

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