Trainer Schmidt vor dem Spiel Löwen in Sandhausen: "Hausaufgaben" für Platz drei

Die Löwen wollen auch am Freitag gegen Sandhausen jubeln: Moritz Stoppelkamp (3.v.l.), Daniel Halfar (2.v.l.) und Dominik Stahl (2.v.r.) feierten im Hinspiel den Treffer zum 2:0 Quelle: Unbekannt

Der TSV 1860 München schielt in der 2. Fußball-Bundesliga immer noch auf Platz drei. Dazu braucht es unbedingt einen Sieg am Freitagabend in Sandhausen.

 

München - „Nach wie vor haben wir die Perspektive nach oben“, sagte Trainer Alexander Schmidt vor dem Auswärtsspiel an diesem Freitag (18.00 Uhr) beim abstiegsbedrohten SV Sandhausen. „Wir wollen unbedingt an Platz drei dranbleiben“, betonte Schmidt, „müssen aber unsere Hausaufgaben machen.“

Auswärts sind die Löwen in dieser Saison bislang stärker als in Heimspielen. Der Tabellensiebte muss beim Vorletzten der Liga ohne Maximilian Nicu und Daniel Halfar auskommen, die beide am Knie verletzt sind. Halfars Ausfall tue „besonders weh“, klagte Schmidt, weil der Flügelspieler eine Partie in Topform auch alleine entscheiden könne. Allerdings könnte Halfars Ausfall durch den Formanstieg von Marin Tomasov gelindert werden. Der Mittelfeldspieler hatte zuletzt beim 1:1 im Heimspiel gegen den FC Ingolstadt auch das Tor erzielt.

Schmidt sieht aber auch den Gegner sportlich im Aufwind. Sandhausen habe zuletzt mit dem Auswärtssieg in Regensburg „ein wichtiges Erfolgserlebnis im Abstiegskampf“ gefeiert. „Sie haben sich im Winter verstärkt, sind gefestigter als in der Vorrunde“, mahnte Schmidt.

Mit einem weiteren Auswärtssieg könnten die Löwen zum Auftakt des 25. Spieltags den Rückstand auf den Tabellendritten 1. FC Kaiserslautern auf zunächst drei Punkte reduzieren.

 

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