Tragischer Zwischenfall beim Sieg Trauriger Abend: Tod in der Fankurve

Vor dem 2:1-Sieg der Münchner gegen die Haie bricht ein Mann in der Fankurve zusammen. Wenig später stirbt er im Schwabinger Krankenhaus

 

München -  Das Spiel des EHC gegen die Kölner Haie war der dritte Sieg in Folge, doch wirklich im Fokus stand der 2:1 Erfolg nach Penaltyschießen nicht. Denn eine knappe Stunde vor Spielbeginn schockte die Fans in der Nordkurve ein 60-jähriger Mann, der zwischen den blauen Stangen zusammenbrach.

Ordner trugen den regungslosen Fan, der mit seiner Frau ins Stadion gekommen war, in den Eingangsbereich der Fankurve und begannen mit erster Hilfe. Der Feuerwehr-Notarzt reanimierte den Zuschauer fast 45 Minuten, konnte ihn dann immerhin in den Krankenwagen bringen. Doch schon im zweiten Drittel erreichte die EHC-Fans die schlimme Nachricht: Der langjährige Fan war im Schwabinger Krankenhaus verstorben.

Über das Stadionmikrophon wünschte Sprecher Stefan Schneider den Hinterbliebenen "Kraft". Die gesamte Eishalle, die kurz zuvor noch über den verschossenen Penalty der Kölner jubelte, erhob sich zu einer Schweigeminute. Am Abend war die genaue Diagnose noch unklar, allerdings vermutete man einen Herzinfarkt. Der Sieg über die Kölner Haie (EHC-Tore: Uli Maurer, Brent Aubin) wirkte danach nicht mehr wichtig. "Mein tiefstes Mitgefühl gilt dem verstorbenen Fan und seinen Angehörigen", sagte Trainer Pat Cortina. Auch Manager Christian Winkler war schockiert: "Ich wusste schon vor dem Spiel, dass was passiert ist. Es ist tragisch, mein Beileid an die Familie, das ist schlimm."

 

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