Tragischer Tod mit 34 Ferdinand Schmidt-Modrow gestorben - Todesursache steht fest

Tod mit 34 Jahren: Schauspieler Ferdinand Schmidt-Modrow ist gestorben. Foto: BrauerPhotos/Dominik_Beckmann

Ferdinand Schmidt-Modrow, beliebter Schauspieler und "Dahoam is Dahoam"-Star, ist gestorben. Der Tod des sympathischen 34-Jährigen schockt Familie, Freunde und Kollegen. Die Todesursache steht bereits fest.

 

Der Schock sitzt tief. Nicht nur, weil er wahnsinnig jung war, sondern so voller Leben. Vital, fröhlich, ein Gute-Laune-Typ, mit dem man gern bei ein paar Bieren die Nacht durchlacht. Jetzt ist der beliebte Münchner Schauspieler Ferdinand Schmidt-Modrow im Alter von nur 34 Jahren gestorben – und hinterlässt neben der Trauer viele offene Fragen.

Die wichtigsten lauten: Wie konnte das passieren? Und warum konnte sein Tod nicht verhindert werden?

Kollegen über Tod von Ferdinand Schmidt-Modrow schockiert

Ferdi, wie ihn alle nannten, war trotz seines jungen Alters ein bekanntes TV- und Kino-Gesicht. Seine Karriere begann er schon zu Schulzeiten in der 12. Klasse ("Grenzverkehr"), berühmt wurde er durch seine Rolle als moderner Pfarrer Simon Brandl in der BR-Erfolgsserie "Dahoam is Dahoam".

Aber er wirkte auch in der Telenovela "Sturm der Liebe" mit, im Film "Die Welle" und den Rosenmüller-Streifen "Beste Gegend" und "Beste Zeit". Für letzteren wurde Ferdi 2007 für den Förderpreis Deutscher Film als Bester Nachwuchsschauspieler nominiert. Sein plötzlicher Tod sorgt bei seinen Kolleginnen und Kollegen für Entsetzen. Eine "Dahoam"-Schauspielerin zur AZ: "Wir können das alle noch gar nicht glauben. Es ist alles noch völlig unklar und unbeschreiblich. Sein Tod ist unbegreiflich."

Todesursache des "Dahoam is Dahoam"-Stars ist geklärt

Wie die Familie dem BR bestätigte, ist ihr geliebter Sohn und Bruder am 15. Januar "völlig unerwartet" verstorben. Todesursache war eine nicht erkannte Vorerkrankung.

Nach AZ-Informationen ist Ferdi, geboren in Aichach, in Bremerhaven gestorben. Dorthin war er relativ kurzfristig gereist, um für ein paar Tage eine Auszeit zu nehmen.

"Ferien, vielleicht sogar Heilfasten", sagt ein enger Spezl zur AZ. "Wir sind fassungslos, dass Ferdi tot ist. Der Grund ist ein Riss in der Speiseröhre."

Offenbar ging es Ferdi am vergangenen Mittwoch plötzlich sehr schlecht. Mit einem Hubschrauber, so will es der engste Freundeskreis erfahren haben, wurde er in eine Klinik gebracht. Schon auf dem Flug dahin soll er kollabiert sein. Im Krankenhaus wurde er demnach ins Koma versetzt. Kurz darauf starb er an den Folgen des Speiseröhrenrisses.

Ilse Aigner: "Es macht uns fassungslos"

Das Team von "Dahoam is Dahoam" teilte am Freitag mit: "Mit seinem Facettenreichtum, seiner Sensibilität und seiner Energie hat er sich seine Rollen erobert und war auch menschlich ein Geschenk. Wir werden ihn in der großen Familie des Bayerischen Rundfunks furchtbar vermissen."

Auch Landtagspräsidentin Ilse Aigner drückte ihre Betroffenheit aus. Ferdi war ihrem Team eng verbunden, da er als Page Vinzenz in Erklär-Videos für den Landtag mitgewirkt und Besuchern mit Charme und Witz parlamentarische Zusammenhänge erklärt hatte. Aigner: "Es macht uns fassungslos, wenn ein junger Mensch so plötzlich von uns gehen muss."

Lesen Sie auch: Dschungelcamp-Team trauert um Kameramann

 

3 Kommentare

Kommentieren

  1. Ihre Daten können Sie in Ihrem Benutzerkonto ändern. Dieses finden Sie oben rechts .

loading