Tragischer Bergunfall Bayerischer Familienvater stürzt in Tirol in den Tod

In Österreich ist ein aus Bayern stammender Urlauber vor den Augen seiner Familie in den Tod gestürzt. (Symbolbild) Foto: Gesellschaft für ökologische Forschung / Sylvia Hamberger

Frau und Kinder müssen mitansehen, wie der 45-Jährige beim Wandern in den Tiroler Alpen 70 Meter in die Tiefe fällt. Hilfe kommt zu spät: Der Franke hat sich das Genick gebrochen

 

Mittenwald - Drama in den Alpen: Vor den Augen seiner beiden Kinder und der Ehefrau ist am Sonntag der Franke Klaus Peter G. (45) beim Wandern im Tiroler Leutasch (Bezirk Innsbruck-Land) in den Tod gestürzt.

Von Mittenwald waren sie gestartet. Es war gutes Bergwetter, die vierköpfige Familie aus Obermichelbach, einem 3124-Einwohner-Dorf in der Nähe von Fürth, hatte sich am Sonntag gut ausgerüstet auf den Weg gemacht, um den Gipfel der Großen Arnspitze (2196 Meter) zu erklimmen.

Unterhalb der kleinen Arnspitze wurde der Weg aber immer schwieriger. Die Familie war in zum Teil wegloses und felsiges Gelände geraten.

Die Vier entschieden sich daher, es wäre besser, den Aufstieg abzubrechen und umzukehren. Doch sie kamen nur langsam voran und liefen nun hintereinander. Die Mutter an der Spitze, dann die beiden Kinder (11, 14) und zum Schluss der Vater.

Gegen halb vier waren die vier Wanderer auf etwa 1900 Meter Höhe. Da schrie der Vater plötzlich auf. Seine Familie drehte sich zu ihm um.

Sie sahen das Unfassbare: Der 45-Jährige war ausgerutscht und stürzte nun eine 70 Meter hohe Geröllhalde – eine so genannte Schotterrinne – hinunter. Dabei brach er sich das Genick.

Seine Frau und die Kinder stiegen, so schnell sie konnten, zu dem Verunglückten ab, um ihm vielleicht noch helfen zu können. Doch der Mann war bereits tot.

Die Frau alarmierte die Rettungskräfte, die aber nur mehr den Tod des Wanderers feststellen konnten. Die Leiche des Verunglückten wurde von einem Hubschrauber geborgen. Der Notarzthubschrauber brachte die geschockte Familie ins Tal.

 

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