Tradition am 17. Mai Queere Demo: Regenbogenflaggen am Gärtnerplatz

AZ-Lokalredakteurin Jasmin Menrad.
Christian Vorländer und Micky Wenngatz mit SPD-Fahnen. Foto: Vorländer

Weil Menschen Stigmatisierung und Gewalt fürchten, wehen die Regenbogenflaggen am Gärtnerplatz.

 

Isarvorstadt - Am Sonntag war der Gärtnerplatz kurz wieder das bunte, queere Zentrum von München. Aktivisten haben Regenbogenflagge gezeigt gegen Homo-, Bi-, Inter- und trans*phobie.

Denn immer noch müssen Menschen auch in unserer Stadt fürchten, wegen ihrer sexuellen Orientierungen und Geschlechtsidentitäten stigmatisiert und diskriminiert zu werden. Auch in München wurden immer wieder queere Menschen Opfer von Gewalt.

Deshalb ist's eine Tradition, dass am 17. Mai, dem Tag, an dem die Weltgesundheitsorganisation erst im Jahr 1990 Homosexualität von der Liste der Krankheiten strich, die queere Szene Münchens von der Thalkirchner/Ecke Müllerstraße durch die Müllerstraße über den Gärtnerplatz an der Deutschen Eiche vorbei bis vors Sub läuft.

In 130 Ländern wird dieser Tag, kurz IDAHOBIT, mittlerweile gefeiert. In diesem Jahr kleiner, aber mit nicht weniger Dringlichkeit.

 

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