Tourengeher suchen nach Verletzten Großeinsatz nach Lawinenabgang im Spitzinggebiet

Auch mit Hubschraubern wurde das Gebiet nach Verschütteten abgesucht (Symbolbild). Foto: dpa

Am Taubenstein ist am Samstagnachmittag eine Lawine abgegangen. Rettungskräfte waren mit einem Großaufgebot vor Ort, um nach Verschütteten zu suchen.

Schliersee - Die Lawine ging gegen 17 Uhr im Spitzinggebiet an den Schönfeldalmen ab. Laut Polizei war sie gut 400 Meter lang und 70 Meter breit. Der nasse Schnee donnerte mit Wucht ins Tal.

Skitourengeher waren mit die ersten, die am Lawinenort ankamen, sich suchten sofort den Kegel nach Verschütteten ab. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich Personen unter der Lawine (die Schneemassen türmten sich teils bis zu sechs Meter hoch) befanden, alarmierte die Rettungsleitstelle ein Großaufgebot in das Gebiet.

Großaufgebot sucht nach Veschütteten

Insgesamt 59 Feuerwehrler der umliegenden Wachen waren zusammen mit 48 Bergwachtlern, 12 alpin geschulten Polizisten und acht Personen der Einsatzleitung des roten Kreuzes im Einsatz. Dazu kamen mehrere Suchhunde und Rettungshubschrauber. Glücklicherweise jedoch wurde durch die Lawine niemand verschüttet, gegen 21 Uhr war der Sucheinsatz beendet.

Die Polizei warnt: Aufgrund der aktuellen Schönwetterlage und der damit verbundenen Sonneneinstrahlung auf die Berghänge sind insbesondere Skitouren abseits präparierter Strecken gefährlich. Zwar gilt Lawinenwarnstufe I, dennoch kann es immer zu Lawinenabgängen kommen.

 

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