Top-Verdiener in Deutschland In diesen Branchen gibt's die dicksten Gehaltszettel

In diesen Branchen gibt's am meisten zu verdienen. Foto: dpa/Stepstone

Die Jobbörse StepStone hat eine Untersuchung gemacht, wie hoch die Gehälter von Fach- und Führungskräften in Deutschland sind. Sehen Sie hier, welcher Beruf am meisen Geld bringt.

München/Düsseldorf - Löhne und Gehälter der Beschäftigten sind ein wichtiger Baustein unserer Gesellschaft im Bezug auf Bruttoinlandsprodukt, Wohlstand und Inflation. Das Jobportal StepStone hat nun das Durchschnittsgehalt von Fach- und Führungskräften untersucht und welche Veränderungen sich in den einzelnen Branchen ergeben haben.

Das Durchschnittsgehalt von Fach- und Führungskräften in Deutschland bleibt im Vergleich zum Vorjahr unverändert – bei rund 52.000 Euro brutto. Branchen mit hohen Gehältern zahlten hingegen noch einmal deutlich mehr als zuvor. Am stärksten sind die Gehälter für Fachkräfte in den Bereichen Medizintechnik, Chemie sowie bei Banken und Pharmaunternehmen gestiegen, die nochmal um drei Prozent zulegten.

Top-Verdiener sind Ärzte mit einem Bruttojahresgehalt von 64.100 Euro gefolgt von Juristen (63.100 Euro) und Ingenieuren (61.100 Euro). Auf Platz vier befinden sich IT-Fachkräfte mit einer Bruttojahresentlohnung von 57.900 Euro.

Sortiert man das Gehaltsgefüge nach Branchen stehen die Banken, mit 64.100 Euro an der Spitze. Finanzdienstleister (63.700 Euro) und die Pharmaindustrie mit 61.600 Euro komplettieren das Podium der Branchenlöhne. Auf Platz vier liegt die Konsum- und Gebrauchsgüterindustrie, gefolgt von der Chemieindustrie und der Automotivebranche.

Interessant ist auch, in welchem Bundesland die Menschen am meisten verdienen: Hier liegt zum vierten Mal in Folge Hessen vorne gefolgt von Bayern und Baden-Württemberg.

Doch es gilt Augen auf bei der Studienwahl, denn schon mit der Wahl des Studienfachs können spätere Akademiker ihr Gehalt beeinflussen. Mit einem Medizin- oder Rechtswissenschaftenstudium sind hohe Gehälter garantiert. Dagegen ist bei einem Studium der Erziehungswissenschaften oder Design oftmals kein großer Verdienst möglich.

Aber unter Umständen kann auch ein Jobwechsel bei der Steigerung des Verdiensts helfen. Wie die Studie herausfand, steigt beim ersten Jobwechsel das Gehalt um elf Prozent an. Der zweite und dritte Jobwechsel bringt immerhin noch fünf Prozent Gehaltsplus.

Gehaltsliste: So viel verdienen Ihre Kollegen

Die häufigsten Stellenwechsler sind Ärzte oder Pfleger, aber auch Berufstätige im Vertrieb wechseln oft ihre Arbeitsstätte. Dagegen sind Ingenieure und Juristen treue Seelen, sie haben laut der Studie überdurchschnittlich oft nur einmal die Position gewechselt.

 

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