Titelverteidiger zu stark Dämpfer gegen Moskau! Erste Saisonniederlage für FC Bayern Basketball

Moskaus Will Clyburn (l.) gegen Diego Flaccadori: Der FC Bayern verliert in Russland. Foto: Mikhail Japaridze/imago

Titelverteidiger ZSKA Moskau ist in der EuroLeague zu stark für Bayerns Basketballer.

 

Moskau - Der deutsche Meister hat beim 68:79 (40:47) gegen Titelverteidiger ZSKA Moskau in der EuroLeague zwar seine erste Saisonniederlage kassiert, aber immerhin die spektakulärste Aktion der Partie verbuchen können.

Die 6072 Zuschauern in der Megasport Arena staunten nicht schlecht, als der Neu-Münchner Greg Monroe in der zweiten Halbzeit einen schnellen Gegenstoß der Gastgeber mit einem sensationellen Monster-Block abrupt beendete. Allein: Diese zupackende Art der Verteidigung zeigten die Bayern-Basketballer an diesem Abend viel zu selten.

Defensivleistung nicht gut genug

In der Rubrik "zugelassene Offensiv-Rebounds" stand bei Bayern nach der ersten Halbzeit eine Neun: viel zu viel. Entsprechend genervt analysierte Bayern-Trainer Dejan Radonjic nach der Partie: "In der ersten Halbzeit war unsere Defense nicht gut genug, um gegen den EuroLeague-Gewinner ein richtig enges Spiel zu haben. Nach der Pause war es besser, aber ZSKA hatte durch die Offensivrebounds einfach zu viele zweite Chancen, die sie genutzt haben. 16 Offensivrebounds gegen so ein starkes Team: Das geht nicht."

Monroe, mit 17 Punkten und zehn Rebounds bester Münchner, sah das ganz ähnlich wie sein Coach: "ZSKA ist ein sehr gutes Defensivteam. Sie haben sehr physisch gespielt und sich gut gegenseitig in der Verteidigung geholfen. Wir müssen aggressiver werden. Es war ein hartes erstes Auswärtsspiel in der EuroLeague. Diese Liga ist hochklassig und physisch. Aber wir haben das Team, um bald besser zu sein. Heute waren wir nicht gut beim Rebounden und produzierten zu viele Turnover. Das war der Unterschied."

Bayern mit drei Heimspielen in Serie

Zwar konnte Radonjic wieder auf Maodo Lô zurückgreifen, aber der Spielmacher konnte der Partie nicht den Stempel aufdrücken. Beim 14:13 (6. Minute) lag Bayern letztmals in Führung, danach zog Moskau bis auf 43:29 davon.

Zwischenzeitlich verkürzte der deutsche Meister auf 48:50 (25.), auch weil die Bayern besonders im dritten Viertel wieder mehr der Zugriff in der Abwehr hatten. In den entscheidenden Momenten war ZSKA aber wacher. Für die Bayern geht es nun mit drei Heimspielen weiter: am Samstag gegen Braunschweig, zwei Tage später im Pokal-Achtelfinale gegen Bonn sowie am Donnerstag in der EuroLeague gegen Villeurbanne (jeweils 20.30 Uhr).

 

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