Tipps gegen Schweiß Hitze: Das hilft gegen das Schwitzen

Alessandra Ambrosio macht es vor: Bewegung und Sport helfen den Schweißdrüsen, sich zu regulieren Foto: instagram/alessandraambrosio

Unangenehmer Nebeneffekt der warmen Jahreszeit: Mit den Temperaturen steigt auch die Schweißproduktion des Körpers. Schwitzen ist für ihn wichtig, unschöne Schweißflecken vermiesen aber die gute Sommerstimmung. Mit diesen Tipps und praktischen Helferlein bekommen Sie das Schwitzen in den Griff.

 

Der lang ersehnte Sommer ist da - schön und gut, nur ist die Jahreszeit im wahrsten Sinne des Wortes auch eine schweißtreibende Angelegenheit. Im Büro, auf dem Fahrrad oder im Straßencafé - jeder könnte gut und gerne auf die unangenehme Körperflüssigkeit verzichten. Schwitzen zählt aber dennoch als wichtiger Prozess unseres Körpers, es regelt bis zu 20 Prozent der Körpertemperatur. Wer im Sommer vermehrt schwitzt, sollte ein paar Dinge beachten. So bekommen Sie den Schweiß in den Griff.

Bewegung und die richtige Ernährung

Bei hohen Temperaturen denken die wenigsten an Sport - dabei ist es gerade für die Schweißproduktion wichtig, sich ausreichend zu bewegen. Denn wer im Sommer regelmäßig Sport treibt, hilft den Schweißdrüsen, sich zu regulieren und beugt so unerwarteten Schwitzattacken vor. Außerdem leistet auch die Ernährung ihren Beitrag: Wer das Schwitzen reduzieren möchte, sollte auf scharfe Gewürze, die den Körper anheizen, verzichten. Alkohol und Zigaretten stören die Schweißregulation, auch der Konsum von Kaffee fördert das Schwitzen und sollte daher verringert werden.

In Sachen Ernährung ist also Verzicht gefragt, nicht so bei der Flüssigkeitsaufnahme: Bei hohen Temperaturen viel zu trinken, ist deshalb so wichtig, weil der Körper beim Schwitzen vermehrt an Wasser und Mineralstoffen verliert. Vorsicht bei Softdrinks wie Cola, denn sie können den Durst nicht löschen. Die beste Wahl bleibt Wasser.

Salbei-Tee als Lösung?

Für Viel-Schwitzer bietet sich auch eine Salbei-Kur an, während der täglich zwei Tassen des Kräutertees getrunken werden. Vom Salbei sollte man sich aber nicht zu viel erwarten. Inzwischen ist von vielen Betroffenen und Fachleuten wenn dann nur eine geringfügige Wirksamkeit des Hausmittels nachgewiesen. Dennoch: schaden kann solch eine Kur keinesfalls. Ein gesunder Mensch sollte ohnehin täglich zwei bis drei Liter Flüssigkeit zu sich nehmen.

Lockere und luftige Kleidung

In Sachen Kleidung sind Schnitt und Material entscheidend: Wer locker sitzende Schnitte und leichte Stoffe trägt, kommt nicht so schnell ins Schwitzen. Wenig atmungsaktiv sind hingegen synthetische Stoffe wie Polyester. Kleidung aus Naturfasern, wie Baumwolle, Leinen oder Seide und Schuhe aus Leder sind die bessere Alternative. Unangenehme Schweißflecken werden vor allem bei Grau und knalligen T-Shirt-Farben sichtbar. Mit speziellen Achselpads lässt sich die modische Begleiterscheinung schwüler Hitze aber gut verhindern. Die Pads werden einfach in das T-Shirt geklebt und fangen so den Schweiß ab.

Während des Sommers wird Körperpflege groß geschrieben, bereits nach dem Duschen sollten Sie ein Deo auftragen. Wem eine wichtige Verabredung oder Präsentation bevorsteht, der kann ein Antitranspirant aus der Apotheke benutzen. Aber Vorsicht: Die speziellen Deodorants verschließen die Schweißdrüsen, sie sollten nur in absoluten Ausnahmefällen aufgetragen werden.

Beim Make-up empfiehlt es sich, neben wasserfesten Produkten auch einen sogenannten Primer zu benutzen. Die spezielle Grundierung macht Rouge und Co. länger haltbar. Falls doch mal die ein oder andere Stelle im Gesicht glänzen sollte, sollte Puder auch unterwegs griffbereit sein.

Aluminiumchlorid-Deos

Aluminiumsalzhaltige Deos können helfen, die Schweißproduktion zu mindern. Die Antitranspirants verstopfen die Schweißdrüsen und funktionieren vor allem bei starkem Schwitzen im Gesicht, an Händen und Füßen und unter den Achseln.

Ob Aluminiumchlorid schädlich für die Gesundheit oder gar krebserregend wirken kann, darüber scheiden sich die Geister. Während das Bundesinstitut für Risikobewertung vor der Verwendung aluminiumchloridhaltiger Deos warnt, sehen andere kein belegtes Gesundheitsrisiko.

In einem Spiegel-Interview sagt der Dermatologe Christian Raulin: Da gibt es meiner Meinung nach derzeit eine völlig unberechtigte Hysterie. Es gibt absolut keine Belege dafür, dass aluminiumsalzhaltige Deos Alzheimer oder Brustkrebs auslösen. Man sollte allerdings darauf achten, nur Antiperspirantien zu nehmen, deren Aluminiumgehalt unter 15 Prozent liegt und man sollte sie maximal alle ein bis zwei Tage anwenden und nicht auf frisch rasierte Haut auftragen. Dann sind Gesundheitsgefahren sicher auszuschließen.

 

 

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