Tippi Hedren zeigt Reue Ein Löwe im Bett von Melanie Griffith

Melanie Griffith (li.) und ihre Mutter Tippi Hedren bei einer Party 2012 in Los Angeles Foto: AP Images/ Invision2012

Welche Mutter würde das eigene Kind mit einem echten Löwen spielen lassen? Schauspielerin Tippi Hedren ließ das wilde Tier einst mit Tochter Melanie Griffith sogar in einem Bett schlafen.

 

Los Angeles - Unfassbare Fotos entstanden für das "Life magazine": Tippi Hedren (84) und ihre Tochter Melanie Griffith (57, "Die Waffen der Frauen") lebten in den 1970er Jahren in Los Angeles mit einem Löwen zusammen. Das gezähmte Wildtier hörte auf den Namen Neil und schlief sogar neben dem damaligen Teenager Griffith in einem Bett. Auf Fotos ist zu sehen, wie das Mädchen mit dem Löwen am Pool spielt - auch wie er dabei nach ihrem Bein schnappt. Das alles bereut Mutter Hedren heute sehr.

"Wir waren unfassbar dumm", zitiert sie die Zeitung "Daily Mail". "Dieses Risiko hätten wir niemals eingehen dürfen." Diese Tiere seien so schnell und im Zweifel, "kann sie nichts stoppen, außer einer Kugel im Gehirn", fasst die Frau zusammen, die mit den Hitchcock-Filmen "Die Vögel" (1963) und "Marnie" (1964) berühmt wurde. Diese Sorgen habe sie sich damals allerdings nicht gemacht, auch weil Tiertrainer Ron Oxley immer zugegen gewesen sein soll.

Ihren Erzählungen nach "liebte" es Neil, in Melanies Bett zu schlafen. "Eines Nachts kam ich runter und fand die beiden nebeneinander schlafend", so der ehemalige Filmstar. Der Mund des Löwen soll nicht weit vom Körper ihrer Tochter entfernt gewesen sein, erinnert sie sich an den "Anblick, den nicht viele Mütter genossen hätten".

Auf einer Dinner-Party soll das Unausweichliche dann doch passiert sein: Der stets gut gefütterte Neil griff seinen Tiertrainer an. Die beiden hätten den "Dominanz-Konflikt" erst in der Küche ausgefochten, dann außerhalb des Hauses - mit glücklichem Ausgang für beide.

Das ungewöhnliche Haustier und seine Trainer waren einst zur Vorbereitung auf den Film "Roar - Die Löwen sind los" (1981) bei der berühmten Familie eingezogen. Die Dreharbeiten endeten allerdings weniger glücklich: "Es gab sieben größere Unfälle, wobei zwei Menschen fast getötet worden wären", so Hedren

 

0 Kommentare