Timmy Simons Fleck auf der weißen Elfer-Weste

Timmy Simons vergibt gegen den FC Bayern München erstmals einen Strafstoß in der Bundesliga.Tom Starkes Kopf zerstört die 100-Prozent-Quote des Belgiers.

 

Nürnberg - Irgendwann ist immer das erste Mal. So auch bei Timmy Simons. Bezeichnend, dass der Belgier seine Elfer-Unschuld beim 0:4 gegen den FC Bayern München verloren hat.

Sechs Mal trat der Belgier in seinen fast drei Jahren Bundesliga für den 1. FCN zum Strafstoß an, netzte alle Bälle souverän ein. Nicht so beim verflixten siebten Mal. Tom Starkes Schädel hatte in der Allianz Arena etwas gegen einen erneuten Erfolg des Belgiers. Der sonst so sichere Elfmeter-Schütze ballerte kurz nach der Pause (47.) beim Stand von 0:3 den Ball direkt vom Punkt an den Kopf des FCB-Ersatzkeepers. Weiße Weste befleckt, Elfmetertreffer-Quote von 100 auf 85 Prozent gesunken.

Nicht die einzige schlechte Nachricht für Nürnbergs Oldie an diesem Wochenende. Auch bei der Wahl zum "Tor des Monats" musste der 36-Jährige anderen den Vortritt lassen. Rund 18 Prozent der Stimmen reichten für Simons' Volleykracher in Wolfsburg (2:2) nicht zum Gewinn der Trophäe. Am Ende wurde es der dritte Platz für den Belgier. Wolfsburgs Ivica Olic holte sich mit 33 Prozent für seinen Fallrückzieher gegen Freiburg die Medaille für den Monat März. Zudem landete mit Ilir Azemi (22 Prozent) ein Fürther - ebenfalls mit einem Fallrückzieher im U23-Derby gegen Nürnberg - auf Platz zwei der Wahl.

Vollprofi Timmy Simons wird alles daran setzen, dass dies der einzige Erfolg der Kleeblätter über den FCN in dieser Woche bleibt...

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