Jetzt kommt auch noch Schnee Minus 26 Grad! Bayern bibbert in kältester Nacht des Jahres

Grund für die Kälte im Freistaat ist nach wie vor Tief "Axel". Foto: dpa

Nirgendwo in Deutschland war es in der Nacht auf Samstag kälter als in Bayern. Mit Minus 26 Grad sicherten sich das oberbayerische Reit im Winkl und das oberpfälzische Schorndorf den bundesweiten Negativrekord.

 

München - Mit minus 26 Grad haben gleich zwei bayerische Orte die bisher kälteste Nacht in diesem Winter erlebt. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) registrierte den bundesweiten Rekordwert in der Nacht zum Samstag sowohl im oberbayerischen Reit im Winkl (Landkreis Traunstein) als auch im oberpfälzischen Schorndorf (Landkreis Cham).

Es folgte die schwäbische Gemeinde Oberstdorf (Landkreis Oberallgäu) mit minus 25 Grad, wie ein Meteorologe sagte. Temperaturspitzenreiter in anderer Richtung war Kahl am Main (Landkreis Aschaffenburg), wo die Tiefsttemperatur vergleichsweise warme minus elf Grad betrug. Grund für die Kälte im Freistaat ist nach wie vor Tief "Axel".

Prognose: Schnee in ganz Bayern

Gute Nachricht für die bibbernden Bayern: In den kommenden Tagen wird es milder. "Es bleibt fast überall bewölkt", sagte der DWD-Sprecher. "Das bedeutet, dass es wärmer wird." Allerdings müssen sich die Menschen im Freistaat auf Schnee einstellen. Es werde in ganz Bayern schneien, sagte der Sprecher. Lediglich die Schneemenge variiere.

Am meisten Neuschnee erwartet der DWD mit bis zu 35 Zentimentern in den Alpen, aber auch in niedrigeren Lagen wie im Alpenvorland könnten bis zu 15 Zentimeter Neuschnee niedergehen.

 

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