Therapie schlägt nicht an Neue Sorgen um Bayern-Star Ribéry

Franck Ribéry: "Ich will laufen! Ich will arbeiten! Ich will spielen!" Foto: dpa

Wie geht es Franck Ribéry wirklich? Der seit 11. März verletzte Bayern-Star muss das Sprunggelenk des rechten Fußes erneut ruhig stellen. Die Therapie habe nicht angeschlagen, heißt es.

 

München - Neue Sorgen um Franck Ribéry: Wie FCB-Mediendirektor Markus Hörwick am Freitag in knappen Zeilen verpackte, ist für den Star des FC Bayern wohl ein heftiger ein Tiefschlag. "Die bei Franck Ribéry bisher eingeleitete, konservative Therapie hat leider nicht zu dem erhofften Ergebnis geführt. Nach einer weiteren Untersuchung bei Prof. Dr. Walther ist nun eine Ruhigstellung des rechten Sprunggelenkes durchgeführt worden", heißt es in der Pressemitteilung der München.

Sportvorstand Matthias Sammer dazu: "Wir unterstützen Franck in seinem Heilungsprozess in vollem Umfang und hoffen, dass er bald wieder auf den Platz zurückkehren kann." Nähere Angaben zur weiteren Dauer von Ribérys Verletzungspause machten die Münchner nicht.

Ribéry selbst hatte gerade erst wieder betont, dass es ihm gar nicht gut gehe. "Ich hoffe, dass ich bald wieder laufen kann. Ich muss am 1. Juli hundert Prozent gesund sein. Ob das klappt, weiß ich nicht. Aber ich probiere alles", sagte der 32-Jährige.

Der Franzose hatte sich Mitte März beim 7:0-Heimerfolg der Münchner gegen Schachtjor Donezk in der Champions League verletzt. 

Die damals diagnostizierte Stauchung sollte eigentlich in ein paar Tagen verheilt sein, mittlerweile fehlt Ribéry über drei Monate. Mehrere Versuche, für die entscheidenden Champions-League-Partien wieder fit zu werden, schlugen fehl. Sammer räumte ein, man habe bei den ersten Comeback-Bemühungen womöglich verfrüht Vollgas gegeben.
 

 

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