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Vor dem Siegerentwurf für die künfige Bebauung des Rodenstock-Geländes: (v. re.) Michael Kleer, Albert Hofmann und Manfred Ortner. Foto: Miryam Gümbel

Ein harmonisches Konzept aus Städtebau, Architektur und Freiflächen wird dem hohen Anspruch der Baywobau gerecht

 

MÜNCHEN Im Dreimühlenviertel zwischen Auen-, Ehrengutund Isartalstraße hat das Münchner Unternehmen Rodenstock seinen Firmensitz. Im März dieses Jahres wurde das Gelände an die Baywobau Immobilien AG verkauft. Rund 300 Wohnungen sollen künftig hier entstehen (AZ berichtete).

Bei der Vorstellung der Wettbewerbsergebnisse für die künftige Bebauung freute sich mit den anwesenden Vertretern der Stadt München und dem neuen Eigentümer auch Michael Kleer von der Rodenstock Group über den gelungenen, preisgekrönten Entwurf von Ortner & Ortner Baukunst mit office regina poly. Dieser Entwurf, so betonte Albert Hofmann, Vorstand der Baywobau Immobilien AG, überzeugte „durch seine Harmonie aus Städtebau, Architektur und Freiflächen, mit dem er dem hohen Anspruch an Wohn- und Lebensqualität ganzheitlich gerecht wird“.

Die bestehende Bebauung wird abgerissen. Der Wandel hin zum Wohnbereich entspricht dem Charakter des Quartiers, das heute zu den begehrten Wohnvierteln Münchens gehört. Neben Eigentumswohnungen sind auch Mietwohnungen geplant.

Wer dort einziehen will, muss sich allerdings noch etwas gedulden: Realisiert werden die Pläne erst ab 2012. Bis Ende kommenden Jahres will Rodenstock das Gelände noch selbst weiter nutzen. Dann aber können sich die künftigen Bewohner auf eine attraktive Gestaltung des 13000 Quadratmeter großen Geländes freuen.

Der Westermühlbach wird dann wieder freigelegt, Grün und Wasser sind damit wesentliche Gestaltungselemente der neuen Wohnanlage. Sie liegt inmitten eines gewachsenen Stadtviertels mit urbanen Versorgungsstrukturen. Ein Kindergaren ist auf dem Gelände ebensfalls geplant und unterstreicht den Wunsch der Baywobau für ein lebendiges Wohnquartier mit hoher Lebensqualität. Zu letzterer tragen auch die Nähe zur Isar und zu öffentlichem Grün bei.

Die Entscheidung für den Entwurf von Ortner & Ortner Baukunst fiel einstimmig. Jury-Vorsitzender Rudolf Hierl lobte die hohe Qualität aller Entwürfe. Münchens Stadtbaurätin Elisabeth Merk freute sich besonders über die Zusammenarbeit bei dem ausgelobten konkurrierenden Planungsverfahren. gue

 

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