Themenwelten Mieten & Kaufen Kurze Bauzeit, schnelles Wohnglück

Fertighäuser sind eine Alternative zu massiv gebauten Häusern – und punkten mit Planungssicherheit und hoher Energieeffizienz. Foto: BHW

Heute sind Fertighäuser eine gleichwertige Alternative zu massiv gebauten Häusern

 

HAMELN Eins, zwei, drei – schlüsselfertig gebaut und gleich darauf folgt der Einzug! Mehr als jedes siebte Einfamilienhaus wurde 2009 in Fertigbauweise errichtet. Die Vorteile dieser Bauvariante: eine Festpreisgarantie schützt Bauherren vor immer neuen Hiobsbotschaften von der Baustelle, die ein Loch in die Kasse reißen. Zudem garantiert die standardisierte und rationelle Vorfertigung der Wand- und Deckenelemente günstigere Preise, eine kürzere Bauzeit und eine gleichbleibende Qualität.

Immer beliebter werden Fertighäuser aus Holz. Sie gelten als Energiesparer. Dank besonders guter Wärmedämmung sind bereits 90 Prozent aller Holzhäuser Niedrigenergiehäuser, die oft sogar die gesetzlichen Vorgaben deutlich unterschreiten.

Bei Niedrigenergie- oder Passivhäusern ebnen zusätzlich zinsgünstige Darlehen aus dem KfW-Förderprogramm „Energieeffizientes Bauen" den Weg in die eigenen vier Wände. „Ergänzend zum Förderkredit gewährt die KfW zukünftig auch in der Neubauförderung Tilgungszuschüsse. Diese betragen bis zu zehn Prozent der Darlehenssumme", erläutert Rüdiger Grimmert von der BHW Bausparkasse.

Ein Tipp für alle Interessierten: Mit einer fachmännischen Sanierung können auch ältere Fertighäuser energetisch aufpoliert werden. Große Fertighaushersteller bieten im Rahmen ihres An- und Umbauservices moderne Energiesparmaßnahmen mit Austausch der Fenster und Fassadendämmung an. Auch Häuser von anderen Firmen werden saniert.

Die Neuregelungen beim Wohn-Riestern tragen dazu bei, den Einzug ins Eigenheim zu beschleunigen: „Baufamilien können das Geld aus einem Riester-Vertrag für das selbst genutzte Einfamilienhaus jetzt ohne Einschränkungen entnehmen", sagt Rüdiger Grimmert von der BHW Bausparkasse. Ebenso kann der monatliche Riester-Sparbetrag zur Tilgung eines Baudarlehens verwendet werden, sofern das bestehende Riester-Produkt dies zulässt. Die Eigenleistung und die staatlichen Zulagen fließen dann nicht auf das Riester-Konto, sondern direkt in die Darlehenstilgung. Die Entnahme muss bei der Zentralen Zulagenstelle für Altersvermögen beantragt werden.

 

0 Kommentare