Thalkirchen Fischotter an der Isar angekommen: Sorge um Fischbestand?

Nun auch in München an der Isar anzutreffen: Fischotter. (Archivbild) Foto: Lino Mirgeler/dpa

Die Otter an der Isar haben Spuren hinterlassen. Aus Thalkirchen gibt's sogar ein Foto der Wildkamera. Die Isarfischer zählen und beobachten die Tiere. 

 

Thalkirchen - "Es sind auf jeden Fall vier", sagt Willi Ruff von den Isarfischern. "Eine Fähe mit zwei Jungen, zirka ein Jahr alt, die wurden am Maximilianspitz direkt unterhalb vom Landtag gesichtet und ein Einzelner am Hinterbrühler See." 

Otter in München - Spuren an der Isar

Am Maximilianeum hätten die Otter Spuren hinterlassen, auch von ihren Mahlzeiten, aus Thalkirchen gibt’s sogar ein Foto der Wildkamera.

Bisher fangen die Otter vor allem Barben, so Ruff. Die stünden wegen des kalten Wassers träge und dicht an dicht in tiefen Gumpen. "Da tut er sich leicht." Otter in der Stadt, für Ruff ist das keine Überrasachung.

Aber er betont, es sei falsch zu behaupten, der Otter sei heimgekehrt. In der Stadt hätte er nie gelebt. Vielmehr finde bei den Wildtieren eben eine Kulturfolgeranpassung statt. Fuchs, Wildschein, Bieber wären früher nie in der Stadt gewesen.

Konkurrenz zu den Fischern gibt es nicht, so Ruff. Die meisten Arten werden nicht geangelt, sondern sind geschützt.

Beobachten müsse man die Otter trotzdem, denn der Fischbestand sei auf niedrigstem Nievau, man sei froh um jeden, der überlebt. Mit den paar Ottern bisher habe man keine Probleme, so Ruff. Man müsse nun schauen, ob die hier überhaupt bleiben – und wie viele es werden.

 

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